Allgemeines kritisches Archiv — 5.1777

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ren essen. Alle Flüsse in Karolina haben ihre
Bar, eine Sandbank, die vorliegt, und mit
großen Schissen schwer;» übersteigen ist. Ueber,
all verfertigt man Teiche für die verschiedenen
Mühlwerke, zumal für den Indigo. Diese
Teiche dünsten in den heissen Monaten unge-
sunde Dünste aus. Der See nach ist das Land
sandichr, aber nicht unfruchtbar: höher hinauf
aber überaus gut. Die Cherokee bringen auch
feine Smaragden zu Kauf. Vormals war das
Land, bis auf einige natürliche Wiesen, (8a-
nann's) ein ununterbrochener Wald. Es fallt
sehr viel Regen, und im Durchschnitt 42 Zoll:
aber auch bis 59, Ls, und nicht weniger als z i.
Der Thau ist auch häufig und durchdringend.
In der feuchten Zeit rinnt das Wasser an den
Spiegeln herunter, und die Lichter brennen dun-
kel. Der Geruch eines Hauses ist auch allemal
unangenehm. Die Orkane herrschen nur der
See nach, und keine hundert (Englische) Mei-
len landeinwärts: sie reinigen die Luft, die auch
wegen dec vielen, das Eisen anfressenden, Säu-
re minder ungesund ist. Die Wärme ist sehr
veränderlich, und an einem Tage, in 16 Stun-
den, ist wol eher das Thermometer um 46 Gra-
de gesunken. Die Wolken sinken so tief, daß
man auf einem nur etwas hohen Hause auf die,
selben herunter sehen kann. Vormals war der
Regen häufiger, und es sind viele Bäche ver-
trocknet , die sonst Mühlen trieben. Die Hitze
ist ausserordentlich groß; an der Sonne hat sie
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