Allgemeines kritisches Archiv — 5.1777

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beziehen sollten. Und das hakten sie gar nicht
Ursache vor den Aegypkiern geheim zu halten—-
fcheinen'ö auch nicht gerhan zu haben: denn der
Tyrann, der sie nach Josephs Tod so schrecklich
anfangt zu drängen, (erwachte es gewaltig arg,
darum fängt tNose mit ihm die Hauptepoche
ihrer Drangsale an 2) —) scheint von ihrer
Idee des Wegziehenö aus Aegvpten gar wohl
was zu wissen: — warum denkt er sonsi gerab
an eine solche zu besorgende Empörung, da die
Israeliten sich mit seinen Feinden vereinigen
würden, um sich von ihm loszumachen, und
aus dem Lande zu ziehen? b- Also die
Besorgniß, daß die Israeliten einmal versuchen
würden aus dem Lande zu ziehen, hatte die Ne-
gierung in Aegypten. —
Als nun Mose kam und dem damaligen
Pharao den Antrag thar, daß er das LZo k drey
Tagereisen in die Wüste ziehen lassen möchte,
lrm ihrem Gott, der ihm erschienen sen, ein Fest
zu feyren, mochte ihm dies gleich auf eilt völli-
ges Wegziehen hinauszulaufeu scheinen, — we-
nigstens ist'ö dadurch begreifiicher, warum er
auf
a) ES verstebt stch ja tvol von selbst, daß die Aegyptier
nach Josephs Tode gegen die Israeliten nach und nach
kalter, und endlich so feindselig aeworden, daß es bis
zu offenbarer und solcher Unterdrückung gekommen, wie
die war, die Mose beschreibt- —
h) - Mose i, r*.
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