Allgemeines kritisches Archiv — 5.1777

Seite: 242
DOI Heft: DOI Seite: Zitierlink: 
https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/allgemeines_kritisches_archiv1777d/0256
Lizenz: Creative Commons - Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen Nutzung / Bestellung
0.5
1 cm
facsimile
Begebenheit geredet wird, wird des entsetzlichen,^
ängstlichen Zustandes erwähnt, worin die Aegyp-
rier sich befanden. Und der Verfasser des
Buchs der Weisheit weiß ihn nicht groß genug
zu schildern- 2) Werden sich da die Aegyprier
in Gosen nicht selig gepriesen haben, wenn sie
in solchem Falle nicht waren?— Werden sie
nicht gerne einige goldne und silberne Gerüche
hingegeben haben, um solchen Jammer von sich
abzuwenden: — zumal da sie ohnedas, wie ich
oben gezeigt habe, schon Bewegungsgründe ge-
nug dazu harren? Daran ist wol im geringsten
nicht zu zweifeln- Doch ich brauche nicht bloß
zu muchmassen. — Mole leitet selbst die Be-
reitwilligkeit der Aegyprier den Israeliten zu
willfahren, aus der eben angeführten Rücksicht
her. Er sagt nemlich, die. Aegyprier hatten den
Israeliten willfahret: „ Werl Mose großge-
„ achtet in ganz Aegypten gewesen wäre,
„ sowol bey den Gtaatsbedienten des
„ Pharao/ als bey dem Volk. " 3) Wo-
durch war Mose so großgeachtet in Aegypten?
Durch seine Plagwunder. Er harre sich also
den Aegypkiern furchtbar b) gemacht, und
des,
7) z.E. Ps. I°5, 48. r) B-d.Weisb.l7, Z-rs.IS.I9.
s) NXO 7-N0O run
^,1
2 Mvsie II, r.
b) Sv sagt auch Slrach von ihm:
V i v Lw-ror- i<p s /3 c < 5
loading ...