Allgemeines kritisches Archiv — 5.1777

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Urkunden sollten Dokumente bleiben, die der,
einst der Fleiß des Historikers bearbeiten mag.
Wenn Asscmanu in den folgenden Thetlen, ei-
nen in den erstem begangenen Fehler verbesserte,
so wurde die Verbesserung am gehörigen Orte
gleich eingeschaltet. Religionöstrcitigkeiten mit
unsrer Kirche, deren der römische Verfasser
nicht selten gedenken mußte, wurden ganz ausge-
lassen , damit der Arrszug desto gemeinnütziger
werden möchte. Jin ersten Theile wird von
den orthodoxen syrischen Schrisstellern (wie
sie Assemann nennt) gehandelt, und un zweytett
von den Nestorianern. — Sonderbar ist
freyuch der Geschmack, den wir bey den syrischen
Schriftsteller^ hie und' da bemerkt haben Wer
kann sich z. B. des kachelns enthalten, wenn
ein syrischer Dichter ein Bücherverzeichnis in —
Versen liefert; oder eine metrische Grammatik
schreibt! Ueberhaupt scheinen die Syrer in An-
sehung des Geschmacks immer ihre schwächste
Seite gehabt zu haben. Hingegen sind ihre
Verdienste auf einer andern Seite desto glan-
zender. Würde Asten wohl je den Grad von
Aufklärung erhalten haben, wenn sie nicht (be-
sonders die Nestorianer) den asiatischen Ankropo-
morphen die Fackel der Kultur angesteckt hat-
ten ? — noch müssen wir einiges aus der Vor-
rede des 2ten Bandes anführen. Herr P. macht
Hofmmg zu einer syrischen Pastristick, und eir
neu. Auszug aus Maruthas aöil8 marryr.
wacher bald als ein Anhang zu dem Auszug dec
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