Allgemeines kritisches Archiv — 5.1777

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blaue Farbe der Blumen. Das Färbende ist
nicht das nehmliche mit demjenigen, was riecht
(denn sehr stark gefärbte Dinge haben oft keinen
Geruch ) Die Sonne trägt zum Entwickeln
der Farben vieles bey. Wenn man Blumen
verbrennt, so behält der Rauch vieles von der
Farbe der Blumen, selbst das Weisse: und im
Glase selber bleibt von rochen, blauen und gel-
ben Blumen eine deutliche Spur der Farbe dec
Blumen, und um so viel stärker, als die Blu-
me gefärbet war. Selbst die metallischen Kalche
nehmen von den Salzen der Gewächse die äuge-
bohrne Farbe derselben an. Es fey sehr wahr-
scheinlich, daß die Röche des Blutes vom Eisen
herkomme: der Hr. G- habe den rochen oder
safrangelben Kalch des Blutes das Glas zu fär-
ben gebraucht, und cs scy roch worden. Es
scheine in allen drey Reichen der Natur die fär-
bende Materie die uemliche zu seyn, und die
Edelsteine werden von Metallen gefarber Die-
ses Färbende werde durch das Brennbare ent-
wickelt. Z- D- Allione's Verzeichnis der Ge-
wächse im K. Garten zn Turin. Das Ver-
zcichniß ist ein Verzeichnis der Trivialnamen,
aber unken an der Seite stehen sehr oft die voll-
ständigen Namen. Verschiedene dieser Gewächse
sind neu, wie drey (Äliium, ein 8olrmum,
eine Fabiola, eine wohlriechende ^inkrolig,
eine Orolirm mit Blättern, eine Onopor-
clum, ein 8iip!iium, eine ^ckilleg, eine
L'iucs, ein Lksirgmlios, eine ^renarm (viel-
leicht
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