Allgemeines kritisches Archiv — 5.1777

Seite: 315
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Veräusserung, nicht aber als eine Verpfandung
für ein Anlehen, die der canonüchen Verbote der
Zmscontracte wegen in ein Lehn verkleidet ist,
vorsiellet. Er läugnet, daß die Aebnssin von
Quedlinburg sich das Rückfallsrecht Vorbehalten
oder die Summe dem Landgrafen wieder bezah-
let habe, weil unter seinen Papieren kein Docu-
mcnr darüber vorhanden ist. Er fordert, daß
man ihm durch Urkunden erweise, daß Sophia
d:e Gemahlin des ersten Brabandifch- Hessischen
Prinzen ihr Recht auf diese Lander dem Haufe
Braunschweig übertragen habe, und prorestirt
zum voraus, wenn dieses geschehen sollte, daß
Sophia, durch die Unterstützung, die sie vom
Herzog Albrecht von Braunschweig erhielt, zu
einer solchen Entsagung gezwungen sey. Er
wundert sich, daß das Haus Braunschweig den
Proceß über die Herrschaft Presse fortsetzen kön-
ne, und erläutert, um es zu belehren, die be-
kannte Verkaufsurkunde eines Abts von Nord-
heim in Schmink klon. 1. U. p.
400, sehr umständlich, ohne zu merken, daß
der darum genannte Herr von Plcsse zuerst die
Genehmigung des Herzogs von Braunschweig
als Landeöhcrrn, daun die Bestätigung des Land-
grafen Herrmanns von Thüringen, als Pfalz-
grafen von Sachsen, auf dem Platze der alten
Reichspfalz Grone auf dem Leineberg, und end-
lich die Bestätigung des Landgrafen Henrichs
als Pfandinhabers von Dudcrsiadr und Landgra-
fen voll Thüringen gesucht hat- Er vergist zu-
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