Allgemeines kritisches Archiv — 5.1777

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erste Landgräfiiche Ertheilung einer Marktge-
rechtigkeit in das Jahr 1442. gesetzt. Ver-
möge der 181 Seite soll das römische und ca-
nonische Recht, ohngeachtet Spuren desselben
in Hessischen Urkunden des i g. Jahrhunderts
vorhanden sind, erst am Ende des 15. Jahr-
hunderts angenommen seyn. Auf der 141
Seite sind einige Beyspiele zur Erläuterung
des Satzes gesammlet, daß die Vererbung
durch eine Erbtochter das Mannlehen nicht
in Kunkellehn verwandele» Aus der 656
bis 678 Seite findet man die Geschichte des
Zwistes zwischen Hessen und Nassau über
Dietz und Katzenelnbogen, und S- 756 etwas
von der Lehnöverbindung dec Grafen von
Schauenburg mit dem Hause Hessen. Endlich
auf der 7Z8 S. muthmasset er/ daß die Lehns-
hohert des Hauses Hessen über Verlenburg und
Witgenstein wol von der Veräusserung der
Gräflichen Baltenbergischen Cent Laasphe an
Mainz vom Jahr i2g8, und von einer Thü-
ringischen Eroberung dieses, zu der Graf-
schaft Werter gehörigen Cents, Herrühren
könne. Diese Meynung erhalt durch einige
nicht bemerkte Stellen des Gociicis des Hrn.
vzu Gudenuö 1'. I. 897. 1^. H- 5.5- einige
Aufklärung.
Zugabe tu den Gvtt, An;. 24tes Stück-
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