Allgemeines kritisches Archiv — 5.1777

Seite: 328
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(S- 54) schwaHt er vielleicht ein wenig zu viel.
Warum der Bandit (S- 57) das Kammermäd-
chen liebkose, davon sehe ich für das Ganze kei-
nen Vortheil; und es erinnert zu sehr an die
gewöhnlichen Liebkosungen der Pasquine und
Johanne in französischen und teutschen Komödien.
Erfurt, gel. Zeit. 4-ttes St.
<59.
Ernst Christoph Dreßlers Theaterschule
für die Teutschen, das ernsthafte
Singeschauspiel betreffend. Hannover
und Cassel bey Joh. Wilh. Schmidt.
1777. Bogen in 8.
Ein Buch, das für unsre lyrisch - drama-
tischen Dichter, für unsre ThearcrkompHrch
sten und Theaterstrnger manche gute Bemer-
kung enthalt; daß wir es der Mühe wehrt hal-
ten den Inhalt davon zum Theil, etwas weit-
läuftig miezutheilen. Erstes Aapitel/ das
ernsthafte Singspiel überhaupt betreff
fend. Der Verfasser setzt die Ursach, daß das
ernsthafte Singspiel noch bey uns so in der Wie-
ge liegt, in dem Mangel an guten Sangern
und Sängerinnen, und da hat er Recht. Wir
haben frcylich einige gute Subjekte, aber die
meisten unsrer Sanger und Sängerinnen, was
für Geschöpfe sind das? Kaum daß ihre Kehle
Umfang der Stimme genug hat, ein Gassenlied
zu
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