Allgemeines kritisches Archiv — 5.1777

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vorgab/ zu dem Rang der himmlischen Geister
erhob. Er lies sie durch das ganze Land ande-
ren, und, weil sie seine gegen Bitten wie seine
Befehle taub blieb, so gebot er alle die Bild-
säulen in Stücken zu zerschlagen, wandte sich
darauf gen Himmel, und schwur sich an
ihm, als dem Urheber, zu rachen. Er nahm
seinen Bogen, schoß unaufhörlich Pfeile gen
Himmel, und, um glauben zu machen, daß
seine Rache nicht fruchtlos sey , ließ er Blasen
mit Blut in der Luft aufhangen, die er sorg-
fältig vor den Augen des Volks zu verbergen
suchte, damit es nicht wahrnehmen sollte, wo-
her nach den Pfeilschüsien das Blur strömte,
indem er es für das Blut des Himmels ausgab.
Ein Donnerfchlag befreite China auf der Jagd
von diesem Tyrannen. Dritte Dynastie, die
Tcheou. Zweiter Therl. Fortsetzung dec
dritten Dynastie, unter Cing-ouang, im Iahe
szr vor der christlichen Zeitrechnung, wurde
Kong-rse oder Cong fou-tse zu Reou-ne im
Königreiche Lou geboren. Einer der größten
Weltweisen, die die Welt aufweisen kann, und
der Prediger der reinsten und erhabensten Sik-
renlehre. Er starb in vzsten Jahre. Seine
Nachkommen können von 55 t bis 177-7, wel-
ches eineZeitraum vou 2Z28 Jahren ausmacht,
eine ununterbrochene Abstammung beweisen.
Der älteste der Familie genießt allemal des Eh-
rentitels, Graf, und ist Tributfren. Als
Z7i umer Kmg-ouang, der Tchao-Kong,
Prinz
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