Allgemeines kritisches Archiv — 5.1777

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so eigentlich poetischen Uebergang zum Lippich-
ten — von schneller Empfindung gleichsam fällst
zitternden, und das schwebende Zittern zurück-
haltenden Munde -— dies männliche Kinn, dies
offene markigte Ohr — wer ist — der abspre-
chen könne diesem Gesichte — Genie."
Zehnter Abschnitt r. Religiöse. Zinzenoorf:
Von dessen Anhängern heißt es. „So viel
JA deren immer lebend und im Bilde gesehen
habe — nicht ein einziger phnsicgnomischer
Zug — reinen, phrlosophirenden Verstau-
des. Um aller Liebe willen — übersetzt das
nicht in „keinen verständig mährischen Bruder."
Luther. „Der Raum zwischen den Augen-
braunen zeigt den Mann — der steht, und
wenn die Welt voll Teufel wäre.'" Eilfcer
Abschnitt: Weibspersonen. „Aechter,
reiner physiognomischer Sinn in Ansehung des
weiblichen Geschlechtes ist die beste Würze und
Stärkung des menschlichen Lebens/ und
das allerwirkfamste Verwahrungsmittek
vor Erniedrigungen seiner selbst und an^
derer." Lduisa Rarschitt. „Lieber keine
Verse machen, als so aussehen — Nein lieber
so ausfehen und Verse machell." Catharina
die zweyte- „ Die Grundphysiognomie ist so
kayserlich, daß mir die ewige Vorherbestimmung
zum Kayselthum drinn, ^lar wie der Tag, er;
scheint." Zwölfter Abschnitt: Vermischte
Porträte. Friedrich König von Preussen,
zu Pferde. „Mit unbeschreiblicher Neugier
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