Allgemeines kritisches Archiv — 6.1777

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Die Verfasserin dieser Übersetzung, welche
sich unter der Zueignungsschrift iVIarisne XViI-
k^lmine 6e 8cevLN8 nee lVIm-cier unterschrie-
ben hat, wünscht, daß man bey der Deurrheis
lung ihres Versuchs Rücksicht daraus nehme,
daß sie schon zwölf Jahr ihres Gesichts beraubt
ist- Destomehr verdient die Leichtigkeit und
Treue, mit welcher sie die Gellercschen Fabeln
übersetzt, und noch dazu in Verse übersetzt hat,
bewundert zu werden. Sie bleibt ziemlich ge-
nau bey dem Original, ohne daß man der U.eber-
setzung viel -^wang anmerkte; nur selten setzt
sie selbst einige Gedanken zu. Nicht alle Stü-
cke sind von gleichem Werth; so gefallt uns
gleich das erste wegen mehrerer matten Stellen
ungleich weniger als die folgenden. Sonst ist
der Vers, so weit er es nn Französischen feyn
kann/ harmonisch und wohlklingend. Um die
Leser selbst urrheilen zu lassen, setzen wir eine
Probe her, und wählen dazu den Anfang der
bekannten Erzählung „dle wrdersprecherin"
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sulis entre autres guslites
Avait eelle Lontreclirs;
Lenx gur te plaiient ä me'älee
kont milles co">res yeu konäees
kour xrouver n'slr xolm äe kemme,
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