Allgemeines kritisches Archiv — 6.1777

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werde/ (wlix virellina) die Hastlstaube/ der
Holunder/ der Areurzdom, (r^3mu8 cr;-.
lkslLticus) der Nußbaum/ die Roßkastas
nie/ (bippoLgltanum) die wilde Galbey?
(Lrclcrea) die Nlme/ (ulmus) die Wolfs-
Milch/ (cupkorbiL l_innasi.) Ein anderes
Ver eichnis, das diesen Versuchen vorgesetzt ist,
enthält cmige Laugen, die erst in diesem Stücke
als Zusätze gebraucht worden sind, da die im
erü<n Ba de schon beschriebenen, hier, um
We tläustigkcit zu vermeiden, nicht wiederhole
worden. Hieher gehören z. B. die gemischte
Esenlauge, die kaustische Bleylauge, reiner Eis
senvlMvl, dre Schwcfellauge, Vitriolgeist,
Weinsteinrahmlauge, weinsteluigte Zinkiauge^
U. s. w. deren Bereitung unsere Leser selbst nach-
lesen müsse n Mit der Wolfsmilch fangen die
Versuche an, und die beste unter Len Farben,
die dnse Pflanze gegeben hatte, war eine hell-
gelbe mit Alaun, eine gelblich grüne mir wein»
steinigter Grünspaulauge, eine dunkle umbrafars
Ligte mit Eisenvitriol und kaustischer Blenlauge;
Liese veränderte sich an der Sonne gar nicht, die
Leyden vorhergehenden wenig, die hellgelbe aber
war nach 14 Tagen ziemlich blaß. Die Saal-
weidenrinde mit siedendem Wasser auegezogen-
gab eine braunlrchte sehr bittere zwammenziehen»
de Brühe, die wollenes Zeug nach 8 Stunden
an der Sonne bräunlich färbte. Nach einigen
Tagen fing die e Brühe an zu gahreu, färbte
nun stärker ins gelblichre, und je länger dieGah«
rung
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