Allgemeines kritisches Archiv — 6.1777

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sowol den historischen, als poetischen. Nichts
ist unsicherer, als Parallelstellen, die in ver-
schiedenen Schriftstellern, oder auch nur ver-
schiedenen Aussätzen eines Schriftstellers vor-
kommen, nach einander verbessern wollen. Am
allerwenigsten mäste das geschehen, wo gelegene,
lich Reken berühmter Manner von verschiednen
Schriftstellern erzählt werden, wenn man sie
anders so, wie die Reden in Griechischen und
Römischen Schriftstellern, benrrheilen will.
Eben so viel Vorsicht fodekk der Verf. auch
bey dem Parallelismo einzelner Verse in den
Hebräischen Gedichten, der freylich, vorsichtig
genuzc, viel aufklären muß, aber auch gar zu
leicht zu einer Menge unzuverläßiger Conjekru-
ren verführen kann. Selbst Pf. 6o, io. möcht
ich aus dem Grunde nicht in
verändern; weil im erstem Hemistichio das
Futurum stand, i z) Ueber den kri¬
tischen und hermeneutischen Gebrauch der
Lirchenväter und Rabbinen. Der zweytr
Theil dieses ersten Bandes soll die besonder»
Vorbereitungsabhandlungen zur Erläuterung
der Psalmen selbst enthalten.
Gött- gel. Anr- 7?. Stück.


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