Allgemeines kritisches Archiv — 6.1777

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Einleitung m die Hydrostatik, aufgesezt
von Franz Karl Schleicher. Lemgo in
der Meyerschen Buchhandlung 1777.
8- Z B. i Kupfert.
Herr Schl. braucht durchgängig Buchstaben-
rechnung, auch leichte Integrationen. Er be-
stimmt also seine Arbeit mcht den allerersten
Anfängern/ sondern solchen/ die einige Uebung
in diesen theoretischen Kenntnissen haben. Bey
der Erinnerung l s S- daß Wasser jeden flüßi-
gen Körper bedeute/ ist noch beyzufügen: der
sich nicht merklich zusammendrücken läßt. In-
dessen fallt dem Lehrlinge der Hydrostatik die ela-
stische Luft eben noch nicht ein. Herr Sch-
fan^l vom Gleichgewichte in Cylinder-n oder
Prismen an/ die unendlich kleine Grundflächen
haben / sonst aber senkrecht oder schief stehen
mögen. Daraus leitet er her, daß die Ober-
fläche in jedem Gefäße horizontal ist/ und fer-
ner die gewöhnlichen hydrostatischen Lehren auch
Gleichgewichte zwischen festen und flüßigen Ma-
terien/ und Druck auf gegebene Seitenflächen.
Nützlich wäre es gewesen/ die Formeln mit
wahren Exempeln zu erläutern/ nicht nur, da-
mit der Anfänger sie besser verstünde/ sondern
damit er auch Gebrauch von ihnen machen
könnte. Herr Schl, bekennt sich für einen Schü-
ler des Hrn. Rath und Prof. Matsko in Cassel/
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