Allgemeines kritisches Archiv — 6.1777

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oder ausdrückliche Rechte eingekheilt werden.
Die PommerschenSradre entlehnten ihre Rech-
re von andern, und eine daraus entstandene
Verschiedenheit des Rechts verursachte, daß die
Landesfürsten, wiewol vergeblich, auf eine Re-
formation dachten. Unter diese angenommene
Rechte gehört, das Sächsische Recht, das Mag-
deburgische Recht, das in der Stadt Altenstet-
rin, die doch ihre besondre davon abgehende Sta-
ruren und angeführte Abweichungen har, in
Anklam, wo doch jetzt das Lüb. Recht gilt,
Damm, Freyenwalde, Garz, Golnow, Greif-
fenhagen, Pasewalk, Penkun, Pölitz, Pyritz,
wo doch in Absicht der Erbfolge einige Verän-
derungen angenommen sind, recipirt worden.
Das Culmische Recht ist in einigen Hinterpom.
Städten, als Lauenbueg, Bülow und Rummels-
berg, eingeführr, welches unrichtig mit demCöl-
nischen verwechselt wird. Auch ist das Bran-
denbi'-gifche und Schwerinsche Recht an eini-
gen Orien in Observanz gekommen. Beson-
ders aber ist das Lübische Recht in Gebrauch.
Die damit bewidmeren Städte in Vorpommern
sind Stralsund, Greifswald, jedoch mit Aus-
nahme einiger Arricket, als des 2ten Arc- des
6 Tit., des 2v; Art. deS9Tik., des 6 Art. des
-roTit., aus dem 6B. desLüb.Rechts,Anklam
auch mit Ausnahme einiger Art., so ist die Ge-
meinschaft der ehel. Güter nicht in Gebrauch,
eben so in Wolgast, ferner Demmin, Loiß,
Barrh, Trrebsees, Damgarren, Grimmen, Uese^
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