Allgemeines kritisches Archiv — 6.1777

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der Ordnung, in welcher wir der durch
sum erworbenen ScUgkeir wirklich thcil^
hafcig werden. Bey dieser EincheilUlrg ha-
ben wir n.chcs zu erinnern, als daß wir S. 48.
Fr. iz. einen vierten Abschnitt gemacht, oder
in die Rubrick des dritten noch gesetzt hatten,
von den Mitteln der Gnade/ und von
den ourch Iejum erworbenen Gütern. —
Was nun den Vortrag der angekündiglen und
abgchandellen Lehren betrift, so leiter der Ver-
fasser Abschnitt i. Fr. i. 2. aus der Natur das
Daseyn Gottes her, und giebt darauf Fr. z.
die schöne Definition : Gott ist das verstän-
dige Westn/ welches die Welt gemacht
hat. Denn, Schöpfer der Welt ist in der
Thar das erste, was wir uns bey Gott denken,
u wodurch wir zuerst auf die Idee von einem
sülchen Wesen, das wir Gott nennen, gelei-
tet werden. Von Fr. 4 — iz. wird nun
die Lehre von den göttlichen Eigenschaften ab-
handelt, und was dieser Abhandlung in unfern
Augen einen besonder« Werth giebt, das sind
die praktischen Folgen, die aus einer jeden
göttlichen Eigenschaft hergeleitet sind. In-
dessen könnten doch hier noch emiqe Verbesse-
rungen und Zusätze angebracht werden. So
gehört z. E. der erste Satz Fr. 7. wol eigent-
lich zu Fr. 8. Bey Fr. iL. wäre eine An-
merkung von den verschiedenen Bedeutungen
des Worts Heilig, von Goll gebraucht, am
rechten Ort gewesen, wie denn Jef. 6, z.
O 5 (denn
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