Allgemeines kritisches Archiv — 6.1777

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Halts sind sie gewiß. Die moralischen Stücke
haben meistenrheilö einen verständlichen, den
Fähigkeiten gemeiner Leute gemäßen Ton; doch
wünschten wir eine vertraulichere Sprache.
Auch sollte der Verfasser bedenken, daß der ge-
meine Mann kein Feind vom Lachen ist, und
oft einen wahren Witz hat und liebt, als der
üb wfeinerte Städter. Von dieser Beobachtung
hat er noch keinen Gebrauch gemacht.
Das Feld, das der Verfasser bearbeitet, ist
indeß sehr weitlauftig; und der gemeine Mann
kann viele Kenntnisse nützen, die ihm noch ver-
borgen sind. So gefällt es uns, daß der Ver-
fasser die Reifebefchreibungen zu brauchen anges
fangen hat. Die reitzt die Neugierde.
Wir wünschen die Fortsetzung. Daß der
Verfasser aus andern gedruckten Wecken was
nimmt, hindert nicht. Amtleute und Landpre-
diger werden wohl rhun, ihre Bauern fein mit
so einem Buche bekannt zu machen.
Hamburg. Neue Zeit, i-stes Stück,
77'
Andromache, ein musikalisches Drama,
von Karl Wilhelm Daßdorf, Churf.
Bibliothekar. Dresden, bey Hilscher,
r?77. 2 Bogen in 8-
Herr Daßdorf, der sich Ltzt durch seine Her-
ausgabe der Winkelmannischen Briefe um die
ge-
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