Allgemeines kritisches Archiv — 6.1777

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womit er untersucht? von allen wahren Philo-
sophen empfohlen und gelesen zu werden. Die
Übersetzung ist, so weit wir sie mit der Ur-
schrift verglichen haben, richtig und rreu: der
Leser erhält alle Gedanken des Verfassers un-
geschwächt und unverstümmelt, wenn sie gleich
nicht in dieselbige Zahl von Absätzen (membri8>
und Perioden zusammengepackt sind. Herr H.
begnügte sich aber nicht bloS damit, seinen
Schriftsteller zu übersetzen; er hat noch Über-
bein zahlreiche Anmerkungen hinzugefügt, in
denen er sich zum Dollmetfchec eines de B. te-
gitimirt, und sich als einen Mann zeige, der
über die Sprache vieles gelesen, gehört und
selbst gedacht hat. Er ergänzt und berichtigt
den de B., wo beydeö nöthig und zweckmäßig
war, und in Anmerkungen geschehen konnte;
noch öfterer theilt er über Gegenstände, die im
Texte abgehandelt werden, seine Gedanken mit,
in denen der Nec. nicht selten die seinigen mit
Vergnügen wiedergefunden hak. Wir wün-
schen dem zweyten Theile keinen andern Über-
setzer, aber einen sorgfältigem Correcror, als
dec erstere gehabt har.
Gotting. Gel. Zeit, rotes Stück.

/./y.
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