MISCELLEN
319
Αέριον Κλοεύ^ον Σειστού κ/τελεύθερον Τύραννον είν^η εν άτο^οχν;
τώ ^^.ω, ^ε^όσθοητε οίΰτώ οίτέλεκχν π&ντων <§ε> των τελών ών
χα,τεσχεύοεχε έργ<χ.στν;ρίων έτί τ'λς χώρκς Κώ^.γ) K(x.§ur/i.
ΑΛΕΞΑΝΔΡΟΣ ΕΜΜ. ΚΟΝΤΟΛΕΩΝ.
Die Bemalung der Nike des Archermos.
Es ist bis jetzt übersehen worden, dass an der Nike aus De-
ios ausser dem von Furtwängler (Arch. Ztg. 1882 S. 325)
vermuteten und bei der jetzigen Aufstellung leicht sichtbaren
Mäander auf dem Gewandstreifen, noch andere Spuren von
Verzierung des Gewandes erkennbar sind. Diese sind zunächst
an der linken Seite der Figur (vom Beschauer) unter der rech-
ten Achsel zwei eingeritzte Kreise mit Mittelpunkt senkrecht
übereinander in einem Abstand von 0.0385"* (von Mittelpunkt
zu Mittelpunkt); ihr Durchmesser beträgt 0,0175"*. Der Mit-
telpunkt des unteren Kreises ist 0,063'" vom Gürtel entfernt.
Aehnlich eingeritzte Kreise sind bekanntlich eine Eigentüm-
lichkeit des Gewandes der Antenorfigur, aber der dort von dem
Kreis umschriebene Stern (vgl. Jahrbuch 1887 S. 138) findet
sich auch hei anderen Statuen auf der Burg als Ornament ver-
wendet. Wir werden für die Nike eine gleiche Verzierung
voraussetzen dürfen.
Ausserdem finden sich an derselben Stelle etwas weiter nach
vorne dicht über dem Gürtel Spuren von Kreisen, welche in
Reihen so angeordnet waren, dass immer die untere die obere
überschnitt, wodurch eine Art Schuppenornament entsteht.
Diese Spuren ziehen sich über dem Gürtel um die Figur he-
rum bis nach vorne, wo sie am zahlreichsten erhalten sind.
Es lassen sich mehrere Reihen der Art feststellen; die unter-
ste dicht über dem Gürtel befindliche bestellt nur aus Halbkrei-
sen. Die Reste sind übrigens teilweise so deutlich, dass scharfe
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Αέριον Κλοεύ^ον Σειστού κ/τελεύθερον Τύραννον είν^η εν άτο^οχν;
τώ ^^.ω, ^ε^όσθοητε οίΰτώ οίτέλεκχν π&ντων <§ε> των τελών ών
χα,τεσχεύοεχε έργ<χ.στν;ρίων έτί τ'λς χώρκς Κώ^.γ) K(x.§ur/i.
ΑΛΕΞΑΝΔΡΟΣ ΕΜΜ. ΚΟΝΤΟΛΕΩΝ.
Die Bemalung der Nike des Archermos.
Es ist bis jetzt übersehen worden, dass an der Nike aus De-
ios ausser dem von Furtwängler (Arch. Ztg. 1882 S. 325)
vermuteten und bei der jetzigen Aufstellung leicht sichtbaren
Mäander auf dem Gewandstreifen, noch andere Spuren von
Verzierung des Gewandes erkennbar sind. Diese sind zunächst
an der linken Seite der Figur (vom Beschauer) unter der rech-
ten Achsel zwei eingeritzte Kreise mit Mittelpunkt senkrecht
übereinander in einem Abstand von 0.0385"* (von Mittelpunkt
zu Mittelpunkt); ihr Durchmesser beträgt 0,0175"*. Der Mit-
telpunkt des unteren Kreises ist 0,063'" vom Gürtel entfernt.
Aehnlich eingeritzte Kreise sind bekanntlich eine Eigentüm-
lichkeit des Gewandes der Antenorfigur, aber der dort von dem
Kreis umschriebene Stern (vgl. Jahrbuch 1887 S. 138) findet
sich auch hei anderen Statuen auf der Burg als Ornament ver-
wendet. Wir werden für die Nike eine gleiche Verzierung
voraussetzen dürfen.
Ausserdem finden sich an derselben Stelle etwas weiter nach
vorne dicht über dem Gürtel Spuren von Kreisen, welche in
Reihen so angeordnet waren, dass immer die untere die obere
überschnitt, wodurch eine Art Schuppenornament entsteht.
Diese Spuren ziehen sich über dem Gürtel um die Figur he-
rum bis nach vorne, wo sie am zahlreichsten erhalten sind.
Es lassen sich mehrere Reihen der Art feststellen; die unter-
ste dicht über dem Gürtel befindliche bestellt nur aus Halbkrei-
sen. Die Reste sind übrigens teilweise so deutlich, dass scharfe


