ZU DEM EHRENDEKRET FUER DIE PHYLEKAEMPFER
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bracht1, aber für eine angemessene Belohnung der Würdigen
treten er und seine Partei ein. Die Zahl der mit dem Bürger-
recht Beschenkten war, w:e wir sahen, keineswegs klein, aber
tür einejn Mann, der so gern Bürger geworden wäre, bot der
vorliegende Beschluss keinen Raum, für den Bedner Lysias.
Mochte er auch für die Sache des Demos Geldopfer gebracht
und von Megara aus gewirkt haben (Plut. vita Lys. 7), zu den
Metöken οσο-. συνκα,τήλθον άπό Φυλής gehörte er nicht, und so
ist er trotz aller Anstrengungen 2 isotele geblieben.
Greifswald.
ALFRED KÖRTE
1 Auch der Antrag des Thrasybulos ist nicht genau datirbar; nach Plu-
tarch im Leben des Lysias 8 könnte es scheinen, als sei er vor Eukleides
eingebracht,aber dem widersprechen des Aristoteles bestimmte Angaben,der
ΆΘην. πολ. 40 erst einen klugen Schachzug des Archinos aus dem Jahre des
Eukleides erzählt und dann seinen Widerstand gegen Thrasybulos mit μετά
ταΰτα einführt.
2 Später interessirte man sich für den Streit zwischen Thrasybulos und
Archinos hauptsächlich um des Lysias willen und deshalb wird die Sache
bei Plutarch a.a.O. so hingestellt, als habe Thrasybulos nur für Lysias das
Bürgerrecht beantragt; das wird von den Rhetoren dann noch weiter zu-
gespitzt (vgl. Maxim. Plan, schol. in Hermog. V, 343 Walz).Erst des Ari-
stoteles Schrift vom Staat der Athener hat den Sachverhalt aufgeklärt,
den gewiss schon Lysias selbst in der Rede περί των ιδίων ευεργεσιών ge-
flissentlich verdunkelt hatte,
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bracht1, aber für eine angemessene Belohnung der Würdigen
treten er und seine Partei ein. Die Zahl der mit dem Bürger-
recht Beschenkten war, w:e wir sahen, keineswegs klein, aber
tür einejn Mann, der so gern Bürger geworden wäre, bot der
vorliegende Beschluss keinen Raum, für den Bedner Lysias.
Mochte er auch für die Sache des Demos Geldopfer gebracht
und von Megara aus gewirkt haben (Plut. vita Lys. 7), zu den
Metöken οσο-. συνκα,τήλθον άπό Φυλής gehörte er nicht, und so
ist er trotz aller Anstrengungen 2 isotele geblieben.
Greifswald.
ALFRED KÖRTE
1 Auch der Antrag des Thrasybulos ist nicht genau datirbar; nach Plu-
tarch im Leben des Lysias 8 könnte es scheinen, als sei er vor Eukleides
eingebracht,aber dem widersprechen des Aristoteles bestimmte Angaben,der
ΆΘην. πολ. 40 erst einen klugen Schachzug des Archinos aus dem Jahre des
Eukleides erzählt und dann seinen Widerstand gegen Thrasybulos mit μετά
ταΰτα einführt.
2 Später interessirte man sich für den Streit zwischen Thrasybulos und
Archinos hauptsächlich um des Lysias willen und deshalb wird die Sache
bei Plutarch a.a.O. so hingestellt, als habe Thrasybulos nur für Lysias das
Bürgerrecht beantragt; das wird von den Rhetoren dann noch weiter zu-
gespitzt (vgl. Maxim. Plan, schol. in Hermog. V, 343 Walz).Erst des Ari-
stoteles Schrift vom Staat der Athener hat den Sachverhalt aufgeklärt,
den gewiss schon Lysias selbst in der Rede περί των ιδίων ευεργεσιών ge-
flissentlich verdunkelt hatte,


