Andresen, Andreas
Der deutsche Peintre-Graveur oder die deutschen Maler als Kupferstecher: nach ihrem Leben und ihren Werken ; von dem letzten Drittel des 16. Jahrhunderts bis zum Schluss des 18. Jahrhunderts und in Anschluss an Bartsch's Peintre-Graveur, an Robert-Dumesnil's und Prosper de Beaudicour's französischen Peintre-Graveur (Band 1) — Leipzig, 1872

Seite: 175
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JOST AMMAN.

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Eine spatere Ausgabe erschien )6!8 zu Amsterdam unter dem
Tite!: SnUapura, w QMO vnWa corporMW dfag'rawmafa e
yrae^cnjdo opffce ea?M6eKlar. Jamnitzer's Name ist auf dem Tite!
nicht genannt. DoppELMAYR sagt, es seien Nachstiche. Ich habe
diese Ausgabe nicht gesehen.

218. Das Wappen des Caspar de Coligny.
H. 19" 8"', Br. 13" 10"'.
Gegenstück zu No. 1 dieses Katalogs. Geschweifter,
ausgeschnittener Schild unter einer grossen, mit Edel-
steinen und Arabesken verzierten Krone, mit einem
hnkshin galoppirenden Ritter in votier Rüstung im
Feld; dieser schwingt mit der Rechten sein Schwert
und hält mit der Linken einen Schild mit dem Jo-
hanniterkreuz. Dieses sehr seltene, nirgends er-
wähnte Rlatt befindet sich im königl. Kupferstich-
kabinet zu Dresden; auf der unten befindlichen gros-
sen Bandrolle steht auf diesem Exemplar von alter
Hand in Majuskeln geschrieben: ALEXANDER DEi GRAriA
DAX SLVCENStS ET COLYGNIENSIS.
219. Das Wappen der Fernberger.
II. 3" 6 ", Br. 2" 4"'.
Im Schild zwei hölzerne Pfähle mit einem Föhren-
stamm mit zehn nackten spitzen Aesten, von wel-
chen fünf nach oben, ebenso viele gegen unten
gerichtet sind. Helmzier: ein aufgerichteter brennen-
der Föhrenstamm. Unten an einer verzierten Tafel
der Wahlspruch: vrnivTE DVCE cOMiTE FORTVNA. Oben
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