Anfangsgründe der teutschen, lateinischen und griechischen Sprache, und Rechenkunst: Zum Gebrauche der Vorbereitungsklassen zum Gvmnasium — Augsburg, 1778 [VD18 12046191]

Seite: 14
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L4 Grundsätze Mr reursch. RechrschreLb.
Von den Zahlwörrsrn haben wir Z Gattun-
gen, als nämlich r. die Grundzahlen auf dir
Frage: wie viel? 2. Die Ordnungszahlen
auf die Frage: der wievielte? z. Die Glei-
chungszahlen auf die Frage : wie vielfach?
4. Die Linrhsüungszahlen auf die Frage:
wie vielerley? 5. Die persannnlungszah-
len, welche nämlich an sich selbst schon eine Men-
ge bedeuten. Alle diese Zahlwörter weis jeder
gebohrne Temschevon sich selbst ; und, welche sie
von sich selbst nicht wissen, mögen selbe im zwey-
len Theile nachsuchen.
Damit wir in einem Redtsaße die Haupt-
wörter nicht immer wiederholen müssen, haben
wir im Temschen auch Fürwörter, welche die
Stelle der Hauptwörter vertreten. Derer haben
wir 0 Gattungen. 1. Die persönlichen, als,
rch, du, er, sie. 2. Die Zueignenden,
als, mein, unser, euer. z. Die Anzeigen-
den, als, dieser, jener. 4. Die Fragen-
den, als, wer, was für einer.. Die Bezie-
henden, als, welcher, der. 5. Die Unei-
gemlichen, als, JeZnand, jeder. Die Ab-
änderung dieser Fürwörter mag ebenfalls in der
lateinischen Sprachkhre nachgesehen werden.
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