Anfangsgründe der teutschen, lateinischen und griechischen Sprache, und Rechenkunst: Zum Gebrauche der Vorbereitungsklassen zum Gvmnasium — Augsburg, 1778 [VD18 12046191]

Seite: 15
DOI Seite: Zitierlink: 
https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/anfangsgruende1778/0031
Lizenz: Creative Commons - Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen Nutzung / Bestellung
0.5
1 cm
facsimile

«IMULUM *5
Ur die II Küsse.
Sltöenres Hauptstü^*
Von den Zeitwörtern.
Qs^ or allen muß man die Z Hilfswörter SeM,
ZZtz Haben, und Werden nach der Regel
abändern können; derer Abänderung muß
also abcrmal bcy der lateinischen Sprachlehre
nachgesuchet werden. Nur ist hier zu merken,
daß da« Zeitwort werden, wenn es so viel be-
deutet , als das lateinische 60 , in der völlig
vergaügmen Zeit geworden hat. Z. B. Phocas
ist Kaiser geworden, nachdem Mauritius durch
ihn vorn Throne ist gestürzet worden.
Üebrigens haben wir im Tcutschen zwo Gat-
tungen von Abänderungen der Zeitwörter. . Die
Endfyibe der vergangenen Zeit entscheidet sie.
Denn diese Endsylbe ist in der ersten Abände-
rung er, und in der zweien en. Z. B. Ge-
lte der ist ein Zeitwort der ersten; gelesen '-st
ein Zeitwort der zweyren Zlbänderung. Drs
Abänderung eben dieser zweyen Zeitwörter ist un-
ten bey der lateinischen Sprachlehre zu^ sinden.
Andere Schwierigkeiten, die bey den Zeitwör-
tern vorkommen, erleichtert der Gebrauch guter
Wörterbücher, und das Lest» guter Schrift-
steller.

Achtes
loading ...