Anfangsgründe der teutschen, lateinischen und griechischen Sprache, und Rechenkunst: Zum Gebrauche der Vorbereitungsklassen zum Gvmnasium — Augsburg, 1778 [VD18 12046191]

Seite: 38
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zK Anfangsgründe
Wenn zween Selbstlauter in einer Sylbe zu
stehen kommen, werden sie Doppellauter,
(OipbtiluuZi) genannt. Derer sind sechs: so,
SN, oi, LU, os, 7Ü Wie: pr-rmium, surum,
Ilei, kiurops, poena, l-Isrp^ia.
Aus einer, oder mehr Sylben werden Wör-
ter : ^leas, rstio.
Aus Wörtern wird eine Rede gemacht, als:
Der Fleiß überwindet alles, I-sbor omnia
vincit. Darum werden sie auch Theile der Rede
genannt.
Die Theile der Rede werden in acht Gattun-
gen eingetheilet: i. Das Nennwort, (btt-
men ) 2. Fürwort, ( Pronomen ) Z. Zeit-
wort, (Verbum) 4. Mittelwort, (ksrtici-
xiurn ) Z. Vorwort, (krLpolitio) 6. Ne-
benworr, (^äverkium) 7. ZwLschenwsrr,
(InterjeLlio) 8-Dmdewort, (Ochunöiro).
Das Nennwort.
Ein Nennwort ist, mit welchem wir etwa«
nennen, als Himmel, Loelum, Erde, Der-
rs, u.sif.
Nennen wir eine gewisse Person, oder Sache
mit Namen, so ist cs ein eigner Namen,
(dclomen proprium) als: Petrus, Paulus,
Vierms, Iloms, u. s. Sonst ist es ein ge-
meines Nennwort, (boomen appellativum.)
Ein Hauptwort (dclomen 8ubllantivum )
ist ein selbständiges Nennwort; das ist, wel-
ches
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