Anfangsgründe der teutschen, lateinischen und griechischen Sprache, und Rechenkunst: Zum Gebrauche der Vorbereitungsklassen zum Gvmnasium — Augsburg, 1778 [VD18 12046191]

Seite: 39
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der lateinischen Sprache. zy
chcs für sich allein in der Rede stehen kann. Der-
gleichen sind alle sowohl eigene Namen , als ge-
meine Nennwörter, von denen gesagt worden.
EinBepwort, (d^omun aäjeüivum) oder
beständiges Nennwort ist, das in der Rede
nicht für sich steht, sondern den Hauptwörtern
beygesellet wird, um eine Eigenschaft derselben
anzudeutcn, als: groß, maZnu«, klein, par-
vus , ». s. f. Der große Alexander, iVlggnus
^iexanäer, ein kleines. Haus, parva äomus,
tl, s. f»
/ Das Hauptwort.
i. Ein jedes Hauptwort gehöret zu einem
aus dreycn Geschlechtern: zum männlichen,
((Zenus masculinum ) weiblichen ( soemini-
num) oder ungewissen Geschlechte, (neu-
trum ).
Der Herr, Dominus, ist des männlichen Ge-
schlechts.
Die Frau, Domina, ist des weiblichen Ge-
schlechts.
Das Thier, Animal, ist des ungewissen Ge-
schlechts.
Das Kennzeichen dieser Geschlechter ist "im
Temschen das Geschlechtswort, (Articulus)
der, die, das. Die Lateiner haben kein Ge-
schlechtswort. Aus was für Kennzeichen sie das
Geschlecht eines Wortes abnehmen, wird zu sei-
ner Zeit erkläret werden.
C 4

2. Ein
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