Anfangsgründe der teutschen, lateinischen und griechischen Sprache, und Rechenkunst: Zum Gebrauche der Vorbereitungsklassen zum Gvmnasium — Augsburg, 1778 [VD18 12046191]

Seite: 63
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der lateinischen Sprache.' , Hz
überaus, über die Maßen, unerhört, ungs«
wein, ausnehmend, besonders gelehrt, cio-
bl'Mnur, kohlschwarz, nigerrimus, schnees
rveiß / canäiciilümus, und dergleichen mehr.
Zahlwörter. (Numeralia).
Diese sind Beywörter, mit denen man zäh-
let. Die ersten drey Grundzahlen (Numeri c.ru-
6>uä!es) sind in der Abänderung entweder man-
gelhaft, oder unrichtig, Onus, a, um, einer,
kann in der mehreren Zahl selten gebraucht wer-
den. Ouo, zrvrp, und lies, drey, haben keine
einz. Zahl; in der mehreren werden sie also ab-
geändert r
HO. Dkl^.
M. Ung. Weib. M. W. U. M. W. Ung. M. W. U.
1. Duo, <tnse, zwey- ('") 1'res, tns, drey.
2. Ouorum, öunruw, zweyer. IHum, dreyer.
Z. Ouobus, llusbus, zweycn. I'ribus, drcyen.
4. vuos, 6uo, ciuss, zwei). 1'kes, tr!8, drey.
Z. 0 Duo, 0 6use! zwey. ol'res tris! drey.
6. a vuobus, Ä lMsdus, zweyem 3l>ibn8, dreyen.
Die übrigen Grundzahlen, bis auf hundert,
sind unbeweglich (ü-lleellNkchilw) milie ist nur
in der mehreren Zahl beweglich millia, ium.
Doch rrcbst diesen gieöt es Ordnungszahlen
rneri vrllmsles), welche alle beweglich sind, und
richtig gehen.
_Grundy
G) Man schreibet auch i. u. 4. zrveene, zwo, zwey,
2. zweener, zwoer, zweyer, g. u. 6. zween,
zwven, zweyon.
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