Anfangsgründe der teutschen, lateinischen und griechischen Sprache, und Rechenkunst: Zum Gebrauche der Vorbereitungsklassen zum Gvmnasium — Augsburg, 1778 [VD18 12046191]

Seite: 109
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der lateinischen. Sprache. ioy
Linmerkung. Die Deponentia» welche kei-
ne leidende Bedeutung annehmen können, Haben
auch kein Mittelwort in stus, c!um, es sey
dann im ungewissen Geschlechte, wie von mitt-
leren Zeitwörtern ist gesagt worden. Also cun-
öior- , nuggr, prselior, machen nur Lwtttan-
öurn, nu^anäum , preeliancium est; umn muß
verweilen, scherzen, streiken, nicht cuiwlsn-
elus, a, um, nuZanäus, L, um, u. s. f.
Unrichtige Zeitwörter.
(Verba Irregularia.)
Diese sind, welche mit keiner aus den vier
besagten Abwandlungen gänzlich Übereinkommen.
Ein solches ist 8um, es, eli, das wir schon
oben gesehen. Die daraus zusammengesetzten
Zeitwörter: als: ^«ti'um, ablum, äesum,Ke.
behalten eine gleiche Abwandlung.
Doch prosum, setzet den Mirlauter ä zwi-
schen o und e. wenn diese zusiunmen treffen, als
prolum, prostes, prostest, vrvstero, u. s. f.
Aus kot s, und tum, wird postum, ich
kann, zusammen gesetzet. Doch wird es im
Abwandeln auf verschiedene Art abgekürzc-t, wie
folgst.


An-
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