Anfangsgründe der teutschen, lateinischen und griechischen Sprache, und Rechenkunst: Zum Gebrauche der Vorbereitungsklassen zum Gvmnasium — Augsburg, 1778 [VD18 12046191]

Seite: 134
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154 Anfangsgründe
Es giebt zwar noch manche Nebengattung en
-er Nebenwörter, die man aber gar leicht in
Wörterbüchern finden kann.
Das Zwischenwort.
Dicfis ist ein Wort, bisweilen auch nur ein
bloßer Laut, oder, Schall, womit man eine son-
derbare Bewegung des Gemüths andeutet, als:
Wenn man freudig ist: ikvax, jo, do, in! Jnhe!
lachet : iin. ks, ks! ha! ha!
Ti. Miet : le ei, koi, olle! ach wehet
klaget: Vas, ksu, au, ak, eben!
ach wehe mir!
unwillig ist: kksu, ok, pro, prob,
vak! ach! o!
liebkoset: Ljs , toäes ! ach doch, mein
Freund!
rufet: klcms, o, eko! he!
antwortet : kism, «dem! schau! schau!
etwas billiget: ku^e! eja! gut, recht,
gut!
sich verwundert: o, vak, kni, Kem,
papre! ey! ey!
ausrufet: O! O!
stillschweigen heißt: ü! pax: stille!
Anmerkung.
Anstatt der Zwischenwörter , die von einigen
zu den Nennwörtern gezogen werben, werden
zuweilen Nennwörter, und Zeitwörter, wie Zwi-
schenwörter gesetzet. Aus den Nennwörtern sind
es diese; ?LX, raäiguum, supuri, inirabile, in-
sanclum, miserum, neig», walum- Aus den
Zeit-
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