Anfangsgründe der teutschen, lateinischen und griechischen Sprache, und Rechenkunst: Zum Gebrauche der Vorbereitungsklassen zum Gvmnasium — Augsburg, 1778 [VD18 12046191]

Seite: 140
DOI Seite: Zitierlink: 
https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/anfangsgruende1778/0156
Lizenz: Creative Commons - Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen Nutzung / Bestellung
0.5
1 cm
facsimile
140 Rnfangsgrrmde
Sechstes Hauptstück.
Von der Wörterfügung,
(8^ntaxi8).
Die Wörterfügnng lehret, wie die Wörter
sollen zusammen gefüget werden, auf daß eine
förmliche Rede daraus entstehe.
Allgemeine Grundregeln
zur Wörterfügung.
i.
ZÜMNg dxs Hauptwortes.
einer jeden.Rede ist ein bestimmtes Zeit-
en) wort (Verbum linitum) der Grund, aus
welchem verschiedene Fragen entstehen können,
Wer? was? wem? wo? rc. und diese Fra-
gen geben zu erkennen, in welche Endung ein
Hauptwort, oder anstatt selbes ein Fürwort zu
stehen komme.
i. Endung.
Auf die Frage Wer? steht die erste Endung;
mit dieser muß das bestimmte Zeitwort sowohl' in
der Person, als in der Zahl übereinstimmen.
Außer und w, wird alles zur dritten Person
gerechnet.
äormio, tu vigilas, egulantur illi.

Doch
loading ...