Anfangsgründe der teutschen, lateinischen und griechischen Sprache, und Rechenkunst: Zum Gebrauche der Vorbereitungsklassen zum Gvmnasium — Augsburg, 1778 [VD18 12046191]

Seite: 141
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der lateinischen Sprache. 141
Doch LZo, tu, Nie, nos, vos, illi , werden
im Laterne nicht ausdrücklich geseßet, es sey dann,
daß man einen sonderbaren Eindruck/ Unter--
terschr'ed und Gegensatz anzeigen will: z. B.
consules reipubliese äestumus. Sonst
werden sie ^ansgelaffen. Z. B» Ubi
miki Aancieo. Lrc. in vetitum. Or-iri.
Ein gleiches ist auch zu merken bey dem der/ die,
das, M/ es, u. s.f. Z.B. Der Dieb ist da-
von gestohm, tur susuZir. Nicht der / sondern
dieser Hat das Geld gestohlen., d>ion üw, i'eä
r//ö pecuniam abüulit. Es schneyet, es regnet,
Klingir, pluit. Bey den Letztem wird gemeinig-
lich Lor/««, oder verstanden.
2. Endung.
Auf die Frage Wessen? steht die zweyte
Endung-
Dieses geschieht , wenn zwey Hauptwörter
beysammen stehen, die zu verschiedenen Sachen
gehören, und mit keinem Bindeworte verknüpfet
sind, als : 8uppliciuin eil permti. Lre.
Orium pu/uiuur' ciraöo/r. lVlncs ultima /r'nea
Zlnmerkungen.
r. Die ursprünglichen Fürwörter, und Bey-
wörter werden auch in der zweyten Endung gese-
het, wenn' sie statt der Hauptwörter gebrauchet
werden. Z. B. ri/v-'KM.
Orntio /rr//r e/2 c/au// cer/r.

2, Statt
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