Anfangsgründe der teutschen, lateinischen und griechischen Sprache, und Rechenkunst: Zum Gebrauche der Vorbereitungsklassen zum Gvmnasium — Augsburg, 1778 [VD18 12046191]

Seite: 158
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iz8 Ansimgegründe
lfemkttm. von ci mo,- doch kann man auch nicht
ohne Grunde mit andern schreiben: /«mx/r, /«m-
Das spihigs u kann mit gutem Grunde
sowohl in der kleinen, als großen Schrift als ein
Mitlauter; das runde /V, u hingegen als ein
Selbstlauter gebrauchet werden, als: ,
vk' KK. oiäs^r-cus, urds. Viele entgegen wol-
len auch mit Grunde in der großen Schrift nur
das und in der kleinen das v im Anfänge,
und das » in der Mitte des Wortes gedulden,
als: nun.
DaS Lb, DN, und y Haden bey den
lateinischen Wörtern keine Statt. Es ist also
ein Zeichen, daß solche Wörter ursprünglich
griechisch sind.
Von den Sylben.
1. Ein Mitlauter, der zwischen zweeneu
SelbftlaUtern steht, gehöret zur folgenden Sylbe,
alS: ^-mo. Docebamus, Oo-mi-nus, !e-ge-
ba-mus.
2. Wenn ein Mitlamer verdoppelt wird, ger
höret der erste zur vordem, der zweyte zur folgen-
den Sylbe, als: eVn-nus. ^lam-nw.
z. Die Mitlauter, welche im Anfänge eini-
ger Wörter Vorkommen, sollen auch in der Mitte
nicht getrennet werden.
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