Anfangsgründe der teutschen, lateinischen und griechischen Sprache, und Rechenkunst: Zum Gebrauche der Vorbereitungsklassen zum Gvmnasium — Augsburg, 1778 [VD18 12046191]

Seite: 190
DOI Seite: Zitierlink: 
https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/anfangsgruende1778/0206
Lizenz: Creative Commons - Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen Nutzung / Bestellung
0.5
1 cm
facsimile
lyo Anfangsgrünve
1. Wenn dir Zeitwörter der leidenden Bedeu-
tung in der gegenwärtigen, oder halbvergangenen
Zeit stehen. Z. B.
Da das Wort Gottes geprediget wur-
de, u.s.f.
2. Wenn ein wirkendes Zeitwort in der ver-
gangenen , oder längstvergangenen Zeit zugegen
ist; doch kann man sich in diesem Falle helfen,
wenn man den Redesich in die leidende Bedeutung
sehet. Z. B»
Als David den Goliath überwunden har-
re , war in Israels Lager große Freude»
6o/iatüs a Daut'iie cirEo , in Israelis ea-
liris nil nili Aauäia resonabant.
z. Wenn die Person oder Sache, welche zu-
vor die erste Endung war, nachgehends wieder
vorkömmt, kann man diesen .^biativus ablülutus
nicht machen; sondern man muß das Mittelwort
in jene Endung sehen, welche das Zeitwort erheb-
scher. Z. B.
Nachdem Joab den Amasa negrüßec har-
re, hat er ihm denDolch in den Leib ge-
stoßen.
Sage: pugione
translixir.
Nicht: , pugione e»»r ^oa-
üur transüxit.
Zuweilen wird das Nennwort oder Fürwort
gar ausgelassen, und der ablativus absolutus oh-
ne alle Beziehung auf eine Person geseßet. Z. B.
LoAiito,
loading ...