Anfangsgründe der teutschen, lateinischen und griechischen Sprache, und Rechenkunst: Zum Gebrauche der Vorbereitungsklassen zum Gvmnasium — Augsburg, 1778 [VD18 12046191]

Seite: 198
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iy8 Anfangsgründe
Hier ist zu merken, daß dasBeywvrt alius
oft die Bindewörter Huam, prreterrjuam, sc, at-
hue, niii Lc. nach sich hat. Z. B.
^5/ruci mibi responäes, ac rogo. Tereuk.
4. Die Beywörter der zweytcn Vergleichungs-
staffel , wenn nämlich im Lateine das Bindewort
als / oder dann ausgelassen wird. Z. B.
/ssame nibil mr/en'm, i. e. ^ucrm fames. l7re.
Ilonella mors ur'ka potior. Incrt.
III.
Von den zueignenden Fürwörtern.
(potleHivg.)
^leus, Mus, tuus werden zueignende Für-
wörter genannt, weil sie andenten, wem eine Sa-
che zugehöre, oder eigen sey. Mein, dein/ sein
Buch. Sie vertreten nämlich die Stelle der 2.
Endung, in welcher die besitzende Person auf die
Frage wessen stehen sollte. Ost wirb Nach-
drucks halber auch diese hinzu gescßet, als: 8e.
ljuere mea patrrr vestigia; d. i. folge meinen,
nämlich des Vaters, Fußstapfen; oder folge
meinen Fußstapfen, der ich dein Vater bin.
flaveant te mea verba. Laß dich
durch meine Worte, nämlich desjenigen, der
dich bittet/ bewegen. Vestra paucorum, cun-
Korum öec. falus periclitatur. Nuum »niur,
/o/rur. r'p/rur commoclum tpeüo.
Man sagt zwar meum caput , tua manus,
tuum peüus, u. s. f. Wenn aber dergleichen
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