Anfangsgründe der teutschen, lateinischen und griechischen Sprache, und Rechenkunst: Zum Gebrauche der Vorbereitungsklassen zum Gvmnasium — Augsburg, 1778 [VD18 12046191]

Seite: 204
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204 Anfangsgvünde
Es gereichet mir zur Schande rc, Hoc mibi
eü lisci^ork, br.
Ipse /«it
Do, äuco, tribuo, verto haben bisweilen
auch eine dergleichen Bedeutung, und Fügungs-
art. Dieses gereichet mir zum Lobe. Man
lobet mich darum. I-loc mr'ür /auch üant, oder
östnr, äucirur. Dieses deuret Uran mir Übel
aus; man leger es mir zur Last; man halt
mir es für übel, lckoc mi/ir vitio Zamr, ver-
mur. Dieses wird mir für eine Faulheit,
oder Zaghaftigkeit ausgerechnet, l-lac mibi
tribuitur r'ZMvrne.
Die aus sum zusammen geseßet sind, als:
^bium, aül'um, üesium, inium, Lc.
t^uiü /mir abesis potcrit 6c maximarum re-
rum lcientia. Lrr.
z. Viele Zeitwörter, die mit Fürwörtern,
sonderlich sä, con, in, ob, grer, stib, zusam-
men gesehet sind, alS: ^üjuälco, assentior, con-
cretio, committo, injicio, impertio, iliucio,
vbsicio, oKcro, ^rseciico, M, praebeo, sub-
jicio, succumbo, lulsicio, u. a. m. in welchen
das Latein mit dem Tmtschen größtentheils zu-
trift.
Doch sind auch nicht wenige, in welchen der
teutsche, und lateinische Ausdruck sich einander
gar nicht gleich sehen, und bey welchen man im
Deutschen nicht fragen kann, wem? als /l»cho.
Mcieor, ich befleiße mich, Helle,
überrede ihn. Z. B.
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