Anfangsgründe der teutschen, lateinischen und griechischen Sprache, und Rechenkunst: Zum Gebrauche der Vorbereitungsklassen zum Gvmnasium — Augsburg, 1778 [VD18 12046191]

Seite: 242
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L4L Anfangsgründe
dm Buchstaben geschrieben, wie ein c- als:
horizon, ach«, Hora. Der gelinde
wird gelind ausgesprochen, und geschrieben, wie
ein Umgekehrtes c, als :^«, ego> ado.
Emen von diesen zwsen Hauchen har jeder Selbst-
laurer, und Doppellautes am Anfänge des Wor-
tes. Das u, und tz har a;n Anfänge des Wor-
tes allezeir dm harren Hauch, als: das
Wasser, , die Stärke. Wenn zwey l;
in der Mitte des Wortes zusammen kommen, so
hat das -erste allezeit den gelinden, und das zweyte
den harten Hauch, als : vopM,weLt.
2» Dre Abkürzung ( ) zeiget an- daß ein
kurzer Selbftlauter, oder Doppellauter «in Ende
V des Wortes ausgelassen sey. Dieses kann ge-
schehen, wenn das nachfolgende Wort mit einem
Selbstlauter, oder Doppellauter anfangt. Also
anstatt , saget man: r-vr-
«)-av r nämlich das « in vaü"rL wird wegen dem
folgenden e abgeschnitten. Wenn aber das nach-
folgende Wort mit einem harren Hauche anfängr ,
als: sv- elcl'wo; so wird nicht allein der Selbst-
lauter, oder Doppellauter am Ende abgeschnit-
ten, sondern auch der vorhergehende gelinde Mit-
lau ter wird in seinen rauchen Mirlaurer verwan-
delt, nämlich das V in ch, das in Z-, und
das -e in Ab es mich deswegen ich' statt
Lv- geseßet werden. Diese Abkürzung las-
sen unter den Selbstlautern das s> r, -, und o ;
unter den Doppellaurern aber das und o- zu.
A. Was
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