Anfangsgründe der teutschen, lateinischen und griechischen Sprache, und Rechenkunst: Zum Gebrauche der Vorbereitungsklassen zum Gvmnasium — Augsburg, 1778 [VD18 12046191]

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Für die II Klaffe.
Viertes Hauptstück.
Von dem Geschlechtsworts, dem Nenn¬

worts, und dessen einfachen Abänderungen.
r. ^N^ie Griechen Haben, wie die Lateiner acht


Theile der Rede, nämlich das Ge-
schlechtswort, das Nennwort,

das Fürwort, das Zeitwort, das Mittel-
wort, das Nebenworc, das Vorwort, und
Las Lrndewort. Hier ist nur von den zween
ersten Theilen, nämlich von dem Geschlechts-
worte, und Nennworts die Rede. Die Grie-
chen haben drey Zahlen, als: die einfache,
zweysache, und vielfache. Die zweyfache wird
gebrauchet, wenn nur von zwoen Sachen die
Rede ist; doch kann man auch statt selber die
vielfache machen. Sie haben nur fünf Endun-
kzen, und nach Erheischung dpr Umstände macht
inan statt der sechsten die zweyte, oder dritte.
2. Sie haben fünf einfache Abänderun-
gen ; andere fünf werden zusammenMzogene
genennet, weil in solchen Abänderungen öfters
«US zwoen Sylben eine gemachet wird, als: -rs
mit zwoen Sylben, anstatt mir
drey Sylben. Die Nennwörter der vier ersten
Abänderungen Haben so viele Sylben in den übri¬

gen,
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