Anfangsgründe der teutschen, lateinischen und griechischen Sprache, und Rechenkunst: Zum Gebrauche der Vorbereitungsklassen zum Gvmnasium — Augsburg, 1778 [VD18 12046191]

Seite: 256
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Vierter Theil.
Anfangsgründe der Rechenkunst,
Ur die l Klasse.
Erstes Hauprstück.
Von der Natur der Ziffern, und Zahlen-
und ihrem Werkhe.
ie Rechenkunst ist eine Wissenschaft der
Zahlen. Um aber die Zahlen, sie mö-
gen so groß seyn, als sie wollen, aus-
zudrücken, haben wir von den Arabern zehn Zei-
chen , oder Ziffern, nämlich i. 2. z. 4. Z. b. 7.
8»y.o. Jedes dieser Zeichen, das o allein auö-
genwmmen, hat einen zweifachen Werth, näm-
lich den ersten von seiner Natur und der ersten
Einsetzung' also weiß jedermann, daß 1 eins,
2 zwey, z drsy, 4 vier, u.s. f, bedeute. Den
zweyten Werth bekömmt jedes dieser Zeichen von
demjenigen Orte, an welchem es sicht; denn wenn
es zuletzt der Zahl, das ist an dem ersten Orte
rechter Hand steht, so bedeutet es glatthin Ein-
heiten. Steht eö am zweyten Ocke, oder ist es
der vorletzte Ziffer, so bedeutet es so vielmal zehn,
als es aln letzten Orte Einheiten bedeutet Härte.
Steht
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