Anfangsgründe der teutschen, lateinischen und griechischen Sprache, und Rechenkunst: Zum Gebrauche der Vorbereitungsklassen zum Gvmnasium — Augsburg, 1778 [VD18 12046191]

Seite: 263
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0.5
1 cm
facsimile
der Rechenkunst. 26z
schreibet jeden Rest gleich unter die Linie. Zum
Beyspiele:
Y8642
,74532
24110
7. Sollte es aber geschehen, daß ein Ziffer
der abzuziehendcn Zahl größer wäre als der gerar
de oben stehende; so nimmt man aus der folgen-
den Reihe eines Hinweg, und sehet es in die vor-
hergehende ; wo es allezeit zehn gilt, wie aus der
, Narur, und dem Wcrthe der Zahlen (1) er-
hellet : und alsdann kann man von der um zehn
vermehrten Zahl die Abziehung machen; oie Zahl
aber, welche in der folgenden Stelle um eins klei-
ner geworden ist, bemerket man oben mit einem
Punkt. Z. B.
7546
4754
27Y2
8. Wenn aber in einer Reihe die untere Zahl
von der obern nicht kann abgezogen werden, und
in der zur Linken folgenden Stelle eine 0 sieht;
so geht man so weit gegen die Linke fort, bis man
eine Zahl antrifft. Von dieser nun nimmt man
eins hinweg; und dann ist cö eben so viel, als
wenn man in alle leere Stellen y , und in die,
wo man nicht abziehen könnte, io gesehct hätte,
R 4 wie
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