Anfangsgründe der teutschen, lateinischen und griechischen Sprache, und Rechenkunst: Zum Gebrauche der Vorbereitungsklassen zum Gvmnasium — Augsburg, 1778 [VD18 12046191]

Seite: 269
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ver Rechenkunst. Z6y
Fünftes Hauptstück.
Von der Zertheilung, oder Division.
rb. d^urch die Division untersuchet man, wie
oft eine gegebene Zahl, welche man
den Divisor nennt, in einer andern gegebenen
Zahl, welche man den Dividendus nennt, ent-
halten sey. Die Zahl, welche dieses anzeiget,
heißt man den (Quotus, Z. B. Wenn man
fraget, wie oft 5 in 20 enthalten sey, ist 5 der
Divisor, 20 der Dividendus, 4 der (Quotus.
17. Da der Multiplicandus so oft-in dem
Producte enthalten ist, als ost die Einheit in dem
Multiplicator; so kann man Len Dividendus als
das Factum, den Divisor als das Multiplican-
dum, und den O.uotus als den Multiplicator an-
sehen, Wenn also die Zertheilung richtig gema-
cher worden ist, so muß der Quorus, wenn man
ihn durch den Divisor multipliciret, ein Produkt
geben, welches dem Dividendus gleich ist,
rZ. Wenn der Divisor nur eine einfache
Zahl ist , ist die Zertheilung ganz leicht. Z, B.
wenn man sollte 84 durch 2 dividiren ; so sieht
jedermann, daß der Quotus 42 seyn wird: denn
2 geht in 4 zweymal, und 2 in 8 viermal. Al-
lein in diesem Falle wachst die Beschwernis,
wenn man nämlich einen Quotus bekömmt, wel-
cher nicht genau ist, als wenn man y durch 4
Heilen sollte, so sicht man schon zum voraus,
Laß
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