Assum, Johann August
Warhaffte Relation und historischer, politischer, höfflicher Discours über ... Johann Friderichen, Hertzogen zu Würtemberg ... jungen Sohns Printz Friderichen angestelter ... Kind-Tauff — [S.l.], 1616 [Cicognara, 1422-1]

Seite: 20
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rs BieVmdce Relation.
ten nur ein Ding ist. So treflich seind der keuschen Liebe wercke. Ewere wolbekamc Wcißhci'7 wolgeordnetc Richter/erlalibet vtis weitere wort zuspahren: Vnnd die rühmliche Bcgick
tcysinendcn al sigendcn schönheiten / in deren Hertz die Dianische Keuschen nicht weniger gern / als die Cyprische Künheit in jhrcn äugen wohnet / wünschet (vcrmuhtlich) das wir ohne
längere Erklärung aufziehen/wre wir dan/wo cs euch geMig/der gantzen Göttlichen Gesellschaflt (zu deren gunsten wir vns befehlen)Ehr vü Dienstzubcweisen/zu thunwillig vn bcrail.
i, v c: i O o

. .
Es kait ein jede vndcr euch /
So Göttlich-schön/so Weiß/ so Reich /
Dcii guldm Apfscl wol begehren:
Juno / Pallas/ vnd ich zumahl/
Schamhajfj ab der strittigen wähl/
Müssen euch alle Mich ehren.
Vnd jhr/deren hcrtzcn gantz frcy /
Mik noch viwcrsprochcncr Trew /
Sich hin vnd wider-fliegend üben/
Wisset daß alle Frcwd vmsunst/
Wa man nicht har der Liebe Gunst/
Vnd das wol leben ist wol lieben.

r..
Ewere Schönheit / Ehr vnd Zucht
Ist mein starcker Schutz/vnd Zuflucht/
Welchem nicnraiid kan widerstreben:
Darumb kom rch mit meinem Sohn /
Hicmir vnser Sccptcr vnd Cron
Ewern Händen zu-vndcrgcben.
s-
Ihr / deren äugen klarer Preist
Pfleget den Seelen jhrc Speist
(Liebend) Memmen vnd zugcben/
Verkündet/ daß das gröstc Lard
Durch Lieb sich verkehret in Fraid /
Vnd daß recht lieben ist recht leben.

Weil aber ich nu sich/daß cwer Angesicht
Mir so Göttlicher Brunst dre gantzc Welt versehret r
So sag ich /daß das Lob mit einigem gcdicht
Die Warhcir nie vermehret.
6.
Wolan / so lasser dann cwcrer Angeu glantz
(Lieblicher dann die Sonn) mrch günstiglich erquicken.
Nur cüi sü sser Anblick kan mich den Lorbör-crantz
Zngcwmncn / beglicken.

V>ld cs schier niemand glaubet.
Darumb so kom ich nun weit über Meer hiehcr /
Euch allcn/nach gcbühr/Ehr vnd Dienst zucrzcrgen
Venus ist fro vor euch die jhr ihres Reichs Ehr)
Ihre Gottheit zuneigcn.

Imsen/ deren gestalt derWelt cinigerPracht / Auch ist das Lob so groß von der Vollkommenheit /
Mit deren Liebligkeitdie Himmel sich erlaben; Dardurch die Helden jhr jhrcr Freyhen beraubet/
Sie Götter habe sich Mangclhafft selbe gemacht Daß möniglich vermeuit cs scy nur Eytclkeir/
Euch reichlich zubcgabcn.
4'
Dann ewere anblick seind so süß / keusch vnnd klar /
Das der/wclchcr sich wolt sie -uloben bemühen /
Würdc/wie Weis erauch / mit seiner Witz gcfahr
Seiner Schänd kaum entfliehen.

t.
Princestin/deren gestalt
Meines Sohns einiger Gewalt/
Deren Ehr-lehrcndc Augbrawen
(Darundcr ewere Anblick
Entdecken aller hertzcn Glück)
W»e Triumf-bogcn anzuschawen.
4'
Darumb/Nimfcn gantz keusch vnd rein /
(Deren Hcrtz-crfrcwcnder Schein
Kan Götter vnd Menschen cnt-trüben)
Vermehret ewcr vnd mein Lob /
Vnd fahret fort mit süsser Prob /
Keuschvndbcständiglichzuliebcn.
König harre em grosses Wolgefallerr/ab dieses ueweu RttlersÄ -knufft: fonde^licheu/Milu er / von der Insul tßns/bey a gelegen/
Mit gutem weiter innerhalb stunderr/dur ch das , bis in O/ie-ur oder (Itberu hette schissen köndeuchicltc ihn deßwegen vor csit Landßman / dessmgut-
ten Nahes er vor der Verstöm 'g wol b. dörfft Helte. Doch ohne Nohr die gcdmlcken m t mehrerm ans Liecht zuöringm: Herr D ^DZL) wartcle jetz
puhkmttdmscinrgen: daß / so bal^6 L sampt ihrer GesprlfthaN vom ablassen: Er oben auffMeBahn sich begcbcn/vnd auch mit dem
Kssügwegen seiner Fraw denTroiauem meVbel geineint/sichwz versucheuwöllen: da ttuhn die TrolnettrvndHeerpauckcrmrt Ritterlichem bla-
sen vad schlagen zusamen gestossen: Hat Herr Maiutenitor Herrn
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