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Badische Fundberichte: amtl. Nachrichtenbl. für die ur- u. frühgeschichtl. Forschung Badens — 3.1933/​1935(1936)

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https://doi.org/10.11588/diglit.27454#0229

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der älniversität Freiburg, versehen mit Serienaufnahmen von einzelnen Gra-
bungsstadien. Der kleinere Teil dieser beiden Fundstücke (mit den Schädel-
knvchen) wurde in situ nicht photographiert: Die Schädelknochen wurden erst
zusammengesetzt photographiert. Photographien des so restaurierten Schädels
liegen gleichfalls im Museum für älrgeschichte. Ein Verzeichnis seiner haupt-
sächlichsten Mahe ist dem vorliegenden Text beigegeben. (Die Zahlen ergeben
sich hierbei nach der Martinschen Technik.)

Außer den genannten Skelettstücken wurden noch Reste einer Schädel-
kalotte gefunden, die zu einem zweiten Skelett gehört haben müssen. Diese
Reste waren schon beim Angraben öer Lößwanö zutage gekommen, wenige
Hanöbreit weiter unten und außen am Hang.

Abb. L8. Burlcheim. Vasselbe Lkelett wio in Abb. 87. Ansicht von rechts hinten.

(Die Lkeletteile der Oberschenkcls sind noch nicht freigelegt)

Der Erhaltungszustand des Skeletts war sehr unterschiedlich. Es
fehlten: der größte Teil der Schädelbasis, ebenso sämtliche dünnere Abschnitte
des Gesichtsschädels; ferner Bruchstücke des linken, 08 tempol-ale und psriemle,
namentlich dort, wo der Schädel mit seiner linken Parietalseite an die sehr
harte Lößschicht der Grubenwand angelehnt lag.

Auherdem fehlten links: das ganze Dein, das Endglied des Daumens
sowie die Handwurzelknochen (auher kksmsrum, Lapirslum piLikorme und
lriquerrum). Aechts: der Fuh, drei untere Rippen, ferner an der Hand: die
Endglieder (mit Ausnahme der Endphalanx des Daumens) und außerdem alle
Handwurzelknochen mit Ausnahme des Lunatum.

Vom Decken war nur ein Rest der rechten Seite aufzufinden.

Aur die Lenden- und Drust-Wirbelsäule war fast unbeschäöigt; während
die Halswirbel nur Aeste von den Aahmen der boramina inrerverrebralia
aufwiesen. (Letztere lagen meist mit spärlichen Scherben der Schädelbasis zu-
 
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