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Badische Fundberichte: amtl. Nachrichtenbl. für die ur- u. frühgeschichtl. Forschung Badens — 13.1937

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https://doi.org/10.11588/diglit.42015#0053

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Die Steinzeit im Schwarzwald

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78. Willaringen (A.Säckingen), 734,1 m.
Kühmoos (Wüste Gülle): Ein Abspliß aus
weißem Silex. „Herr Baumgartner, Wohn-
hast in Kühmoos, teilte mir mit, daß er
früher, als er in Kühmoos Tors stechen ließ,
bearbeitete Hornsteine gefunden habe. Sie
sind heute nicht mehr vorhanden." E. Gers-
bach briefliche Mitteilung 1936.
79. Willaringen (A.Säckingen), 727,6 m.
Auf einem Acker 1 Stück weißer Jaspis, von
dem eine Klinge abgeschlagen ist. — H.S.
80. Wehr (A.Schopfheim), 412,7 m. Am
Enkendorfer Hölzle zwischen Öflingen und
Wehr entdeckte Egon Gersbach, der Sohn
des Pflegers Emil Gersbach, im Jahre 1935
eine neue Steinzeitstation, die unmittelbar
unter Dergalingen liegt. E. Gersbach, brief-
liche Mitteilung 1936. — H.S.
81. Dergalingen (A.Säckingen), 828,3 m.
Im Gewann Wolfhänke: eine prächtige
Klinge aus weißem Jaspis. — H.S.
82. Dergalingen (A.Säckingen), etwa
790 m. Silexsunöe auf einem Acker (Daö.
Fber. II, 1932, 366). - H.S.
83. Endenburg (A.Lörrach), etwa 700 m.
Deim Kurhaus Halden ein kratzerähnliches
Stück aus Bohnerzjaspis (Abb. 5§) (Bad.
Fber. III, 1936, 350).
84. Obermünstertal (A.Staufen), 740 m. Auf einem Acker im Gewann Breitacker fand
der Verfasser ein prismatisches Stück aus grauweißem, teilweise gebändertem Jaspis.-Ll.F.
85. Obermünstertal (A.Staufen), 1020 in. Auf einem Acker im Gewann Stutz, westlich des
Gießhübels, fand der Verfasser 1931 einen Abspliß aus grauem Muschelkalkhornstein. — A.F.
86. Obermünstertal (A.Staufen), 1030 in. Unterhalb des Giehhübelwirtshauses fand
Buchhändler Karl Zimmer in Freiburg 1935 ein Stück grauen Feuersteins, vielleicht
Kreidefeuerstein mit starken Abnühungsspuren an zwei gegenüberliegenden Kanten, Wohl
ein Feuerstein zum Feuerschlagen. — äl.F.
87. Obermünstertal (A.Staufen), 1150 in. Nordöstlich des Haldenhofs fand der Ver-
fasser 1931 auf einem Acker einen kleinen, gelblichgrauen Jaspisabspliß mit stark abge-
arbeiteten Kanten. — Ll.F.
88. Hinterzarten (AMeustadt), etwa 1200 in. „Am Felsenweg vom Rinken aus zwischen
Drücke und Bach" fand Regierungsbotaniker Dr. B. Geßner 1932 ein kleines Stück aus
braunem Bohnerzjaspis. — Ll.F.
89. Horben (A.Freiburg), zirka 780 in. Am Aufstieg von Horben zum Gerstenhalm
fand A. Wangart 1932 im Wald Stutz einen durch heftigen Regen aus dem Weg
gewaschenen Abspliß aus weißem Jaspis mit Retuschen an einer Kante. — H.F.
90. Freiburg, 345 in. Südlich des Wonnhaldesattels im Wald ein kleiner Splitter aus
weißem Jaspis. Gefunden von G. Kraft. A.F.
91. Freiburg. Auf einem Paß in 500—700 in Höhe: eine plumpe, abgebrochene Spitze
von noch 4,0 cm Länge, 3,2 cm Breite und 1,5 cm Dicke aus braunem Bohnerzjaspis mit
Retuschen an drei Seiten, ein kleiner Abspliß aus grauem Muschelkalkhornstein, gefunden
von Dr. Günzburger, Freiburg, 1935. — Ll.F.
92. Freiburg, Wiehre, 295 m. In der Einbuchtung westlich des Deicheleweihers: ein
großes Stück braunen, teilweise durchscheinenden fremden Feuersteins ohne Retusche oder
Klingenabschläge. Das steinzeitliche Alter ist höchst fraglich. Gefunden von Günzburger,
Freiburg. — Ll.F.
 
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