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Badische Fundberichte: amtl. Nachrichtenbl. für die ur- u. frühgeschichtl. Forschung Badens — 20.1956

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https://doi.org/10.11588/diglit.43787#0285

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Fundschau 1952-—1953: Gräber unbestimmbarer Zeitstellung

279

Oberhausen (Bruchsal), Ortsetter.
Im Hof von Walter Röthardt, Amalienstraße 42, wurde 1952 bei Sandgewinnungs-
arbeiten ein Grab zerstört. Bei der Nachuntersuchung wurde lediglich noch eine Eisen-
schnalle gefunden, die jedoch keinen sicheren Anhalt für das Alter gibt (5289).

(Hormuth)


öflingen, Ortsteil Brennet (Säckingen), Ortsetter.
Im Garten des Gasthauses „Zum Wehratal“ wurden 1952 beim Wasserleitungsbau zwei
Skelette teilweise zerstört. Das zuerst angetroffene Skelett lag auf der rechten Seite
gegen das zweite tiefer und auf dem Bauch liegend angelehnt. Beide Skelette waren
geostet. Angeblich soll in der Beckengegend des ersten Skeletts eine sehr brüchige Eisen-
schnalle gelegen sein. Eisenspuren zeigten sich an den Beinen beider Skelette. Ob sie von
Beigaben stammen, ließ sich nicht mehr ermitteln.
Bei Wagner, Fundstätten und Funde 1 [1908] 124, werden Gräber erwähnt, die alaman-
nischer Herkunft sein können. Es muß offen bleiben, ob die jetzt entdeckten zu einem
noch nicht genau erfaßbaren alamannischen Friedhof gehören.
Mtbl. 166/8413 Säckingen. (Eg. u. Em. Gersbach)
Opfingen, Ortsteil St. Nikolaus (Freiburg) „Kirchhöfle“.
Aus einer neuerrichteten Spargelanlage wurden 1953 menschliche Skeletteile geborgen.
Nach Aussage alter Einwohner soll hier ein „alter Friedhof“ liegen.
Mtbl. 106/7912 Eichstetten. (Rambach)
Rastatt, Ortsetter.
Arbeiter stießen bei Anlage einer Rohrleitung 1952 in der Engelstraße am Rande des
Hochufers in 1 m Tiefe auf ein beigabenloses Skelett, das von Südwest nach Nordost
orientiert war.

(Weber)

Mtbl. 61/7115 Rastatt.

Riedlingen (Müllheim), „Boummert“ oder „Baumgarten“.
Auf der Ostseite einer Geländezunge wurde vor etwa 40—50 Jahren ein Weg angelegt,
der 1953 verbreitert wurde. Dabei wurden Teile zweier Schädel gefunden. Es besteht
die Möglichkeit, daß beim früheren Wegbau die dazugehörigen Skelette zerstört wurden.

(Wechlin, E. Eble)


Säckingen, Schloßpark.
Bei Anlage eines Wasserleitungsgrabens stießen 1953 Arbeiter auf menschliche Knochen,
denen sie keine besondere Aufmerksamkeit schenkten. Infolgedessen war keine Klarheit
über die Bestattungsweise zu gewinnen.

Mtbl. 166/8413 Säckingen.

(Em. Gersbach)
 
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