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Badische Fundberichte: amtl. Nachrichtenbl. für die ur- u. frühgeschichtl. Forschung Badens — 21.1958

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https://doi.org/10.11588/diglit.43788#0233
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Fundschau 1954—1956: Feuersteinfunde

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Helmlingen (Kehl).
1. Kleine Anhöhe hinter dem Friedhof, 0,4 km O. —
1956: Bei einer Geländebegehung wurde eine Klinge, ein dicker Rindenabschlag und
ein „wildes“ Silexfragment aufgefunden (Fundstelle He 4) (Ke 56/6).
2. „Stein“, 0,4 km SO. —
1956: Beim Aufsammeln von Scherben der römischen Zeit (s. unter „Römische Zeit“)
wurde ein kleiner, hoher Abschlag aus rotem Bohnerzjaspis mit Abnützungsspuren
an der einen Kante gefunden (Fundstelle He 3) (Ke 56/5).
Mtbl. 65/7213 Bischweiler/Scherzheim. — Verbleib: Vorerst Staatl. Amt für Ur- und
Frühgeschichte Freiburg. (Braun, Schmid)
Hilpertsau (Rastatt) „Rockertkopf“, ca. 2 km O. —
1952: Bei einer Geländebegehung wurde ein grober Silexabschlag mit einer durch starke
Anätzung entstandenen weißen Patina gefunden (Ra 56/3). Die Fundstelle liegt 630 m
ü. M. und ist damit die höchstgelegene Fundstelle im nördlichen Schwarzwald.
Mtbl. 68/7216 Gernsbach. — Verbleib: Heimatmuseum Rastatt. (Braun, Schmid)
Kappel (Freiburg), Viehweide am Herchersattel, 0,750 km SO. —
1956: Beim Begehen des Weges längs der Seilbahn fand sich ein kleines, dickes Silex-
fragment (weißer Jaspis) mit deutlichen Abschlagbahnen (Fr 56/7).
Mtbl. 117/8013 Freiburg. — Verbleib: MfU. Freiburg. (Burgath, Schmid)
Luttingen (Säckingen), Lehmgrube Zimmermann.
1955: Beim Absuchen der Lehmgrube fand sich ein dicker Abschlag aus weißem Quarzit
(Sä 55/73) (vgl.Bad.Fundber. 17, 1941 —1947, 245 unter Grunholz; 18, 1948—1950, 215;
19, 1951, 129). Die Lehmgrube erstreckt sich z. T. auch in die Gemarkung Grunholz.
Mtbl. 167/8414 Laufenburg. — Verbleib: Heimatmuseum Säckingen.
(Em. Gersbach, Schmid)
Mengen (Freiburg) „Merzengraben“, 0,4 km NW. —
1956: K. Burgath (Freiburg) fand westlich der Straße von Mengen nach Tiengen als
Oberflächenfund einen Abschlag aus rotem Bohnerzjaspis (Fr 56/8).
Mtbl. 116/8012 Ehrenstetten. — Verbleib: MfU. Freiburg. (Gerbig, Schmid)
Muckenschopf (Kehl), 1,5 km SO. —
1. Erhebung westlich der Acher.
1954: Auf einer vereinzelt liegenden Erhebung (sandiges Ackerland) fanden sich am
höchsten Punkt (132 m ü. M.) (Fundstelle Mu 1) ein Abschlag aus dunkelrotem Radio-
larit, stellenweise noch Gerölloberfläche, am Ende ein kleines Stückchen Gebrauchs-
retusche, ev. modern; ein Abschlag aus hellgrünem Porphyr („Plasma“) und ein kleines,
rotes Silexfragment (Ke 54/2).

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