Aufdermauer, Jörg; Baden-Württemberg / Amt für Ur- und Frühgeschichte [Editor]
Badische Fundberichte / Sonderheft: amtl. Nachrichtenbl. für die ur- u. frühgeschichtl. Forschung Badens: Ein Grabhügelfeld der Hallstattzeit bei Mauenheim: Ldkrs. Donaueschingen — Freiburg i. Br., 3.1963

Page: 27
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0.5
1 cm
facsimile
Do 58/202:1
(Taf. 10,17)

Do 58/203:1
(Taf. 10,13)

Drei zusammengehörende Lignitarmbänder, wahrscheinlich aus einem in drei Stücke
zersägten oder geschnittenen Holz herausgeschliffen. Die drei Teile aufeinandergesetzt ergeben
ein tonnenförmiges Armband mit zwei konischen Außen- und einem im Vertikalschnitt schmal-
rechteckigen Mittelteil mit leichter Wandwölbung. Je vier Metallstifte (Blei?) verbinden die
Teile miteinander. Zu den Bohrkanälen für die Metallstifte führt bei einem konischen und
den entsprechenden Verbindungsstellen des Mittelteils außerdem noch ein senkrecht dazu von
der Innenwand her gebohrter Kanal. Wahrscheinlich waren hier die beiden Teile nicht auf-
gestiftet, sondern durch durchgezogene Drähte miteinander verbunden, da die Bohrlöcher
beider Teile nicht genau aufeinander passen;

Gesamtlänge 12,0 cm, Dm. an den Enden 5,5 x6,7 bzw. 5,5 x6,2 cm, bei der größten Weite
des Mittelteils 7,1 x 7,4 cm, Di. der Wand an den Enden 0,2 bzw. 0,4 cm, bei Armbandmitte
0,7 cm;

Reste der Stifte stecken noch in den Bohrlöchern.

Bronzehohlring mit Steckverschluß. Der Holzkern wurde aus dem noch erhaltenen
kleinen Stück des Rings entfernt, der Ring dann mit Kunststoff ausgegossen und ergänzt; erg.
Dm. 6,5 cm, Di. 0,8 cm.

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