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Badische Post: Heidelberger Zeitung (gegr. 1858) u. Handelsblatt (61) — 1919 (September bis Dezember)

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https://doi.org/10.11588/diglit.3728#0654
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OvtsKtiv-vramL in 4 4ktsn.

H3uptroIle cüe un§3r>8cde Klln8tlenn

Qgrmbll Qartsllisri

Nachtscliattrn

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kvisv-4bsntsuvr in 4 4ktsn.

^benteuerlicde Lrlebni88e eine8
?or5cdunxsrei8enclen im /^or^enlanä.

lVlargsi'ötö Qbri8tiall8

uncl

l-lrrgll ?!iM

in äen HauptroIIen.

kkKillll 3M!

Sekanntmachung.

Die AuSgaLe der Lebenömiltelkarten filr den
nächsten Zeitnbschnitt erfolgt am

Freitag, den 2. Ianuar 192V

in siimtliche«» Bezirkcn don 9 Uhr vormittagS biS
0 Uhr abends.

Sowelt versorgnngsberechtigt lverden gegen U,r»
terfchrift an eine Person verabfolgt:

1 Brotkarte.

Vei der Cmpfaiigiiahine müssen die grünen AuZ-
iveiSkarten vorgclegt lverden. An 'Ltinber unter
12 Jahren tverden kcine Karten abgegeben.

Die Karten sind bci dcr Empfangnahme irachzu-
ziil-len nnd ctlvaigc. Unstimmigkeitcn bet der betr.
Ansgabestclle fofort zu bcrichtigen» Späterc Rekla«
mationen übcr »nrichtigcn Empfaiig bloiben unbertiik-
sichtigt. *

Die an oben be'.eichneteil Tagen nicht entnommcnen
Karten kvnnen erst von Montag, ü. Januar
1V29 ab anf unserem Aint, Ziinmer 16, in Empfang
genommen lverdcn.

Uin den grohcn Andrang zn vcrineiben, der ge»
ivöhnlich an dein Ä/vntag nach der Ansgabe der
1/ebensiiiittclkarten erfvlgt, ditten lvir diVBevölkerung
dringond, die zustcheiidcn Lcbeilsinittelkarten an den
obcn bezeichnctrn Tagen in dcn Bezirken abzuholen.

Heidelberg, dcu 29. Dezember 1919.

StadtischeH Ralirnngsmittelamt. 9574

Vekanntmachung.

Wegen Dtusgabe der Lebensinittelkarten für den
nächsten Zcitabschnitt bleiöcn un'ere Geschäftszimmcr
Nr. 14, 15 nnd 10 ain Frcitag, dcn 2. Januar 1020

gefchlosfett.

Alle übrigen Geschäftsräunic, auch die Milch- und
Krankeiiversorguiig (Z'ininer 29) sind von 9—1 Uhr

geöffnet.

Heidelberg, den 29. Dczcmber 1919.

Städtischeö Nnl-rttngsmittclamt. 9575

VekannLmKchung.

Flcischversorgttng betreffend.

Jn der Wochc voin 2!). Dezember 1919 bis 4
Iauuar 1920 gelangcn anf eiiie ganze Fleischkarte
(10 Abschnitte) tov Gr. Frischsleisch znr Abgabe.

Der Preis fiic 1 Pfniid Nindflcisch beträgt Mk
2.90» Von der zustehenden Menge ist ein Fünftel in
Wurst zn bezichen.

Der Verkanf crfolgt ab Frcitag, den 2. Januar.
Heidelbcrg, den 8V. Dezeniber 10i9.

Städtifches Nas»rttttgsmittelamt. 9572

Bekanntmachung.

Wegen Jnventnr blciben dic O'.eschäflsräume (0)e-
schäftsziinmcr, Lagec II. Verkanssränme) bis einschliest-
Uch Dienstag, den 0. Tez. 1920 geschlosscn. Die Ans-
gabestello sür VcrcchtigliiigSschciiie im „Prinz Karl"
(Eingang KormnarkO ist mie bisher geöffnet.

Städt. Bekleidttngsaint. 9'83

LekannLmachung.

Der Vertnnf vvn Freibankfleisch anf blaue Karten
findet ain

Freitag, den 2. Januar 1920

ab 9 IIHr, vorin. im Schlachthof statt

Heidelverg, den 30. Dezember 1019.

Schlachtl-ofdirekton. 9577

Vekanntmachung.

Nachdem die Znstellling der Fordernngszettel Uber
den 3. Znschlag zur allgenieinen Umlage für 1919 be-
cndet ist, svrdern wir diejenigen Zahlungpflichtigen, d-c
etwa keinen Zettel erhaltcn haben sollten, auf, sich zwecks
Ausstellung eincs solchen an das Stadtrentaint — Schal-
ter lV — zn wenden.

2vir machen gleichzcmg daranf ausiiicrksam, daß auf
2. Januar k. I. der 3. Znschlag znr Zahlnng fällig ist.
Wir ersnchen die Zahlnngspflichtigcn um pünktliche
Einhaltung dicses Termins.

Heidelberg, dc» 30. Dezembec 1919.

Stadtrctttanit. 957s

Gesucht werdenl

1 Gehilfc für Verlagsbnchhandlung (jnnge Kraft),

1 Bnrochef, perfekt, bilanzsicherer Auchhalter für
Weingroßhandlung.

1 Bttchhalter für amerikanische Buchführung und durch
greifcnde Kenntisse der Nohtabakbranche,
Zollwesen und Kalkulation.

2 Clektro-Jngenicttre.

1 Jngenleur für Amatnren nnd Wasserleitungsbau
Bewerber wollen sich persönlich melden beim

Städt. »lrbeitsamt 9576

Abtlg: für kaufmännische, technische, u. Bäroangestellte.


„8eliv,ai-r68 8ok>ff" k6U6nli6>m.

Kllnstl. leitun^: b. ?ork.

Ainti. BckntmchmM:

Güterrechtsregistereintrag.

Vand VI. Seite 349. Dörr Philipp,
Elektromonteur in Sandhauserr und Hilda
geb. Mirller. Vertrag voin LI.Dezember 1919.
Gütcrti e mung.

Heidelberg, den 24. Novembcr 1919-

Slmtsaericht V.

9579

Raubmord!

Am Morrtag, derr 22. Dezerrrber,
abends geaen l) Nhr wurde die 79 Jahre
alte Sabine Pol Witwe im Gang ihiei
Parterrewohnnng Bcrgheimerstraße 66 in Hei-
delberg tok anfgefunden. Es liegt ohne Zweifel
eine gewaltsame Tötung durch dritte Hand vor.
Frau Pol wurde mit ihrem eigeneu Taschentuch,
das ihr mit großer Gewalt in den Mund ge-
stopft wurde, erstickt. Sie scheint sich hestig
gewehrt zu haben. Denn der odec die Täter
haben ihr mit einer Znckerhutschnur die Hände
zusammen- und an den Oberschenkeln festge
bunden. Auch hatte sie Kratzspuren im Gesicht.
Frau Pol wohnte ganz allein in dem Parterre
ihres Hauses ohne Angehörige uud ohne jegliche
Bedienung. Es ist Raubmord anzunehmeu, da
folgende Wertgegenstände als fehlend bezeichnet
werden:

1. ein goldenes Armband, etwa 6 mm breit
in der Mitte mit eincr Erhöhnng versehen
auf der Verzierungen angebracht sind,

2. ein goldener Herrensiegelring mit rotem
Stein u. dem verschlungenen Monogramm
N. P. Anf der Jnnenseite die Graviernng
„Erinnerung an die erste hl. Kommunion
19. III. 93",

3. ein grösierer schwerer goldener Herrcnr n
mit schwarzem Stein in verschiedenen
Flächen geschliffen,

4. eine goldene Herren-Nemontoir-Uhr niit
Sprungdeckel, in dessen Mitte sich ein
rundes Loch befindet zum lctzteres römische
Stundenzahlen,

6. zwei ziemlich braun angeranchte Meer
schanmzigarrenspitzen jede in einem Etui.
Die eine stellt einen Hnndekopf (Bern
hardiner) dar, d'ie andere einen Damenkopf,

6. ein mattsilbernes Arniband, etwa 1 Ztmr.
breit, dessen Verschlnsi schnallenförmig in
einandcr greift,

7. ein groszer Herrensiegclring mit grosier
Goldplatte und etwas abgescheuerten ver
tieftem Wappenschild,

8. ein bayrischer Vere'mStaler, anf der eiuen
Seite der Kopf eines bayrischen Königs
auf der andern Seite Maria mit dem
Jesuskind auf einer Mondsichel und die
Gravierung: Zur ersten hl. Kommunion
19. III. 93." Ter Taler ist gefaßt in
e'inen Goldreif irit Verzierung und hat
einen Haken zum Anhängen.

Geld kann nicht viel geranbt sein, da die
Verstorbene, die ansschliesilich von ihren Haus-
mieten lebte, Ende Dezember keine grösiere
Summe mehr besesfen habcn kann.

Auf die Ermittelung des Täters ist eine
Belohnung von

1000 Mark

ausgesetzt.

Jch ersuche um sachdienliche Mitteilungen
on die Kriminalpolizei Heidelberg.

Heidelberg, den 30. Dezember 1919,

Der erste Staatsanwalt.


/^benteuer äes loäes in 5 Een

von vr. 4>fk-ac1 LeNriokauvr.

ferner:

M Ije X«»zi deim
Veibe kiebe r«
ervecben!

lustspiel in 2 /Vkten.

Uinändern
und Neuanfertigen.

Ptttzgeslhäft

/ Schreieck,

. Heidelberg,

I) Wrcdep'latz 4. (8786

_

lMlvvooli, ösn 3!. voromker, 8 Ukk

Qrolls 8v>vsstsrfsisi-I

vonnsr^lag, Ü6n >. lanuar, 5 Ukk

Wlizller-Ljiiele

Vekanntmachung.

Cs steht uns von dem TlttSlandpetroleum zuni
Preise von Mk. 3.— der Liter noch ein kleiner Nest
znr Verfügung, den wir auch an diejenigen Haus-
haltunaen abgeben können, welche zur Beleuchtung von
Kellerräumen nnd Mansarden auf Petroleum ange-
wiesen sind lind zur Beleuchtung ihrer Wohnräume
bereitS Gas- oder elektrisches Licht zuc Verfügung
haben. Bezugsmarken können auf unserem Amte —
Zimmer 82 — gegen Vorlage des grünen Ausweises
in Empfang genommen werden.

Dle VerkanfSgeschäfte, welchen Auslandpetro-
leum zugefahren wurde, ersuchen wir die eingelösten
BezugSmarken auf unserem Amte — Zimmer 30 —
umgehend abzuliefern, damit weitere Zuweisimgen
erfolgen können.

Heidelberg. den 30. Dezember 1019.

StädtischeS Nahrungsmittelamt. 9573

VorlnaZ—QssanZ—Essnr.

kinl3ök3rte /Mr. 3.30.

^Vorbe8tellungen: 8ckvv3rre8 8cdlkk- 1e>- 2890-
Erss-Wsin—IVIokka. tzsoel


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^otel-RestlNikliiit „Roter Hohn"

Silvestev nnd Neujahr 9586

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M»II»MWMIIIMI>>II!I!»»»>IV»!>»»!I»»>I»»>I>!>»I»»,I»»>I»I»M»»»»»»»»,,»,»»>»,»>»>,«,::,!,

Verloren

ani Sonntag abcnd anf dei»
Wege von der Zäbringip:-
straßc überNohrbocherstraße
D.'nlagc, Märzgasse nnch der
Land'sriedstr. ein goldener

MnHelteiilnoijs.

Abzugcücn geg. Belohnung
in der „Badischen Pvst".

3 Iiiöl!l. Zminer

»nit Küchc, 2 Schlaf«
zimmcr, l Wohnzlmmer

in freigelegener Gegend
He'idelbcrgs anf 1. April
1920gesncht. Angeb. nnter
9585 an die „Aad. Pvst".

Zwei gnte

Hofhunde

zu verkanfen. 9509
Nnßloch, Sinsheimerstr. 1.

Slktenmappcn

Musik- u. Colleg-Mapp.
in rcin Naturleder. (4034
A. Neinehr,Hauptstr.152

DlsLvirvoriLroiist

bi8 1000 /Hk. nionatl. leickt
7uk3use-IokneVorkennto.
kltd.ck.8.1VoedreILi Lo 6.
m. d. t!., verlin-diekter-
kelcks, ?08tfsck479. 9219.

I»m Zi!»e»tt

enipfehle:

Kaviar, Salm
Humrrrer
Fleisch- und
Wurstwaren
Käse :: Gebäck
Weine :: Liköre
UsW. 0582

S. Alheiibch Nchf.

E. Hofmann

Heumarkt 2 Telefon 698

Stadt-Theater

Heidelberg. 9118

-H Spielplan

Mittwoch, 3t. Dezemb.
abends l/s7 Uhr
Außer Atiete.

„Die Faschingsfee"

Donnerstag, 1. Januar
nachmittagö 2l/g Nhr

Prinzessin Herzlieb

Donnerstag, 1. Jannar
abends «l/z Uhr
Außer Miete.

„Don Cesar"

Freitag, den 1. Januar
abendS 7 Uhr

13. Vorstellung. Miete 6.

„Die

tanzende Nymphe"

Montag, 5. Jan. 1920,
abendS 7 Uyr

Volksvorstellung zu ermäß.
Preisen

„Des Meeres nnd
der Liebe",

Traucrspiel in 5 Aufzügen
vvn Frcmz Grillparzer.

National-Theater

Mannheim.

Mittwoch, 31.Dez., 5«/z Uhr
Außer Aboim.

„Eine Nacht in Venedig".
Donner-'tag, 1.Jan.,2l/zUhr
Außer Abonn.

„Die diei Zwillinge"
abends 6 Uhr
„Cavalleria rusticana"
„Der Bajazzo".
Freitag, 2. Januar, 6 Uhr
Miete l).

„Die Jüdin von Tvledo."

Rosengarten

Mannheim.

Donnerstag, 1.Jan.,6l/zUhr
„Der Herr Senator".

Bad. LandeStheater

Karlsrnhe.

Mittwoch, 31. Dez., 6l/z Uhr
„Hänsel nnd Gretel,,
„Die Puppenfee".
Dvnnerstag, I.Jan., 5Uhr
„Die Meistersinger

von Nürnberg.»
Freitag, 2. Januar, 7 Uhr
„Die Nabcnsteinerin".

Jm Konzcrthaus

Karlsruhe.

Mittwoch, 31. Dez., 7 Uhr
„Der Raub der ^

Sabmerinnen.
Donnerstag, 1.Jan.,'/s7Uhr
„Seine Hausdame."

Hesi. Landestheater

Darmstadt.

Mittwoch. 31. Dez-, 6 Uhr
„Liselott von der Pfals-
Donnerstag, 1. Jan.. 6 Uhr
.»i-

Freltag. 2. Januar. 3Uhr
„Notkäppchen"
abends 7 Uhr ^
 
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