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Badische Post: Heidelberger Zeitung (gegr. 1858) u. Handelsblatt — 1923 (Januar bis Juni)

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Nr. 59 - 89 (1. März 1923 - 31. März 1923)
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Deiire Wasfe im Äarnpf gsgeu Fraukrerch
fei Deiu Beitrag MM Drutschen Bolksrpfer.

PMsche Borde m SowjeirußWd.

Aus Helsingfors wird uns geschrieben: Während die autzsrhalb
CowietrusilanLs erscheinende kommunistifche Presie und leider auch
nicht kommunistifche Berichterstatter. die Rußland nur ganz ober-
flächlich kennen, ss fo Larstellsn, als ob in Sowjetrusiland eine all-
gemeine Beruhigung eingetreten sei und die Sicherhert im Lande
nichts zu wünfchen übrig lasse, weisi die rusflsche bolschewist sche
Presse erneut von vielen Vorlommnisien zu berichten, dis die nicht-
russische kommunistische Presse und die allzu bolschswlstensreundlichen
westeuroxäischen Berichterstatter Lügcn strafen. Aus Charlow in
der Ukraine werLen zwei nolitische Morde gemeldet, den n
der ukrainische Lolschewistische Volkskommissar für das Post- und
Telegraphenwesen und sein Eehilfe zum Oofer gefallsn sind. Gleich-
zditig wird aus Petersburg über die Erschietzung einer Reihe uon
Psrsonen wegen Spionage, sowie auch bezsichnenderwe'.se über die
Erschietzung Roter Offiziere der Motte und der Armee
wegen antibolschewistischer Verschwörungen, Unter-
schlagung^en usw. berichtet. Der Terror im Lantze aeht ununt'r-
brochen weiter, trotz allen Ablsugnens durch allzu diensteifrige west-
europäische Rexorter, die nach Verlin und London dis erstaunlich-
sten Dinge aus Rutzjand zu berickten wisscn, nur nicht Las eine
sehen wollen, tatz das unglücklichc Land von eincr Beruhigung weit
entfsrnt ist. Auch die Leutsche kommunistische Prssse, die sich über
die herrlichen Zustände in Sowjetrutzlaud nicht genug auslasien
kann, hat einen schweren Verlust zu Lsklaaen. In Moskau, wo an-
gebl'ch alles, beginnsnd mit der öffentlichen Sicherhsit, unen^lich
besser geregelt ist, als in dem „Ausbenterftaat" Dsutschland,
ist Ler deutsche Kommunist Leutner in einem Vorort ermor-
det worden. Ein politischer Mord soll übrigens in diescm Falle
nicht vorliegen, wie die MosSaner kolschewistifchs« Blätter lebaup-
ten, die dem ermordeten deutschen Kammunisten gefllhlvolla Nach-
rufe widmen-

Aus der SLadL.

Der SommerLagsZW.

Zwar hat sich dic Sonne am Sonntag den ganzen Vormittag
über hintcr den Wolken gehalten, aber diese haben doch wen gllens
ausgehört, ihr Natz auf Terecht und Ungerecht auszugietzen, wie cs
wilhreo: 'e: gnnzen vorhergehenden Racht aeschehsn war. Vicle
Tausende von ^indern, msistens begleitet, von ebenso frsudigen
Erwachsenen. hatten sich zusammengefunden, bewafsnet mit einem
Sommertagsstecken, an Lem selten die Bre-tzel fehlte. Auch einige
Eier und Apfelsinen konnte man sehen. Das bunte Bild Lerpegie
sich unter den belannten Gesängen durch die Stratzen, in deneN 'viele
Menschen Spälier bildeten, die sich alle an der Freude der KinLer
mit freuten. Noch langs, nachdem der offizielle, schier endlose Zug
aufoelöst war, zogen einzelne kleinere Abte'lungen durch die Stratzen
der^Stadt, fröbli'ch ihr „Strih. Strah. Stroh" singend. Hoffen auch
wir Latz der Winter jetzt möglichst kald ein Einsehen habsn und
einer wärmeren Jahreszeit Platz machen wird, unsere Kinder haüen
ihn ja jetzt eindringlich genug darum gebeten.

Sie badifchen Zngendherbergen.

-Der Zweigausschutz Daden für Deutsche Iugendherbergen, ge-
aründet, im Iahre 1920, hat in der verhältnismätzig kurzen Zert
seines Bestehens schon eine anerkennenswert arotze Arbert gelerstet
und. wie W- E. in der „Badischen Presie" schrerbt, sich den Dank
der gesamten Iugend in hohem Matze erworben. Aber nicht nur
dre Jugend ist es, die ihm Dank zollen mutz, sandern vrel mehr
nock>"die Erwachsenen: Eltern, Lshrer und alle, die um das Wohl
der Juaend bssorgt sind. Doch kann der Wert der Sckanung von
HerLerAn für dre wandernde Iugend nur von dem richtrq gewur-
digt weriden, der zu ermesien vermag. welche grotze Notlags hier-
drirch behoben wurde und noch zu beheben ist.. Denn das Ladische
Zugendherbergswerk steht immer noch im Aufbau; vielss isi noch
zu tun, um dcm Eedanken restlos zum Erfolg zu verhelren. Diese
Zeilen sollen Lazu helsen, das Verständnis für den Wert und
die Not der badisckien Iugendherbergen zu wecken.
Dazu ist notwendig. die Entwicklung des deutschen Jugendwanderns
in Ler Neuzeit aufzuzeichnen.

Als zu Ende des vorigen Iahrhunderts in dsr deutschen Iugend
«isder der Drang zum Wandcrn erwachte, da waren es zuerst nur
kleinste Eruppen 'von Jugendlichen, die hinauszogen, sich dre deutsche
Heimat wioder zu erwerben durch Vertiefuna in die.Schönheit der
deutschen Landschaft. Diese klerneren Scharen sanden gern Aufnahme
hei vevständiaen Bauern, in Pfarren und Eutshöfen. Doch immer
weiter griss die Bewegung und ritz immer grötzere Teile der deut-
schen Juoend mit fich. So war es -denn im Lauf der Iahizeynte
Lis zum Ausbruch des Krieges so weit gekommen, datz Zehntaussnde
die Manderstäbe ihrer Väter aus den verstaubten Winkeln wieder
hervorgoholt hatten und zugleich wioder gelernt hatten, sich Eemiit
und Eeist zu erfrischen an den WunLcrn der Natur.

Da kam der grotze Krieg und rih sie alle, die Führer, heraus
aus ihrem romantischen Wanderloben und zog sie hinein in Not
und Tod. Die Jungen, die führerlos zurückblieben, versuchten das,
was die Aelteren ihnen vorgelebt hatten, allein zu tun; doch nur
mühselig gelang es ihnen. Eines Tages, nach Jahren des Schreckens,
kamen sie wisder zurück, die der Krieg verschont hatte, und M't ihnen
kam wieder die Sehnsucht, die deutsche Iugend auf die Wander-
schaft trieb- Und nun wollte all das nachgeholt werden, was der
Krieg zunichte gemacht hatte.

Statt der Zehntausende zogcn setzt Hunderttausende des Sonn-
tags hinaus. Die Not und das Elend waren nicht gewichen, son-
dern stärker und -drohendsr gewordsn. Was war da natürlicher, als
datz die Jugend den geraden und einfachen Weg zur Wiedergenesung
faNd. den Weg, der immer gegolten und zum Ziel geführt hatte:
zur Natur.

Doch war es jetzt ungleich schwieriger, zu wandern, als )e zu-
vor. Denn wie leider so oft, so svielte auch hier die letzte aus-
schlaMsbende Rolle: das Eeld. Was tun? Sollte wirklich auch
ietzt wioder am schnödcn Mammon das Elück, die Sebnsucht der

Jugend scheitern? Sollte es wieder so werden, datz deutsche Buben
uNd Mädchen nicht mehr wissen sollten, wie ein Kornseld rauscht,
wie ein Baum blüht, wie die Sonne untergsht und der Schnee über

Feldern liegt?

Da waren es einige Männer, die, wisiend um das, was der
Iugend nottut, sich anschickten, ihnen ein Dach zn geben, unter dem
sie schlafen konnten, wenn sie, müde gewandert, des Abends irgend-
wo im weiten Land drautzen nächtigen wollten. Was diese Wenigen
zuerst taten, fand Nachahmnng allerorts im weiten deutschen Vater-
land. So entstanden die ersten Jugendherbergen wie Jnseln
aus dem Meer. Doch bald erlannte man, datz die vorhandenen Ein-
richtumgen nicht ausreichten, datz zu wenig Platz da war, nicht genug
Detten oder wenigstens Strohsäcke vorhanden waren. Es blieb nichts
übrig als zu kaufen oder zu mieten.

So ging es auch bei uns in Baden. Doch woher das Geld
«ehmen? Sollten die Herbergen ihren Zweck erfüllen, dann mutzten
ste in erster Linie billig sein, denn andernfalls hätte man ja zusehen
können, wis die jungen Wanderer in den teuren Easthöfen einkehr-
ten, sowsit sie Eeld hatten (und das hatten wenige), und datz die
andern, die Vislen, zu Hause blieben. Also die Herbergen konnten
sich aus sich selbst nicht crhalten.

' Eewitz ianden sich da und Lort Ecmeinden und Private, die Eeld
für diesen Zweck svendeten. Aber es reichte nicht zu. Denn es galt,
so lange noch billig aus Hesresbeständen Betten, Matratzen, Decken
u. ä. zu haben war, diese einzukauftn. Und da man nicht zusehen
wollte, wie besser gestellte Kaufliebbaber nach und nach alles weg-
liugen, kaufte man auch und blieb schuldia.

Aber Schulden sind dazu da. eines Tages bszahlt zu werden.
vieser Tag ist für die badischen Iugendherbergen gekommen. Wenn
es aber. Nlcht is weit kommen soll, datz zugute'rletzt gerade die Leute,

die uneigennützig Liese SchuLen für die Zugend gemachi haben, ge-
pfändet oder gar noch eingesperrt werLen sollen, mutz ein jeder zur
Tilgung spendgn: denn La cs um eine Sache Ler Jugend, der Zu-
kunfishofjnung DeutschlanLs geht, ist jeder intersssiert.

Zur Merbung und Sammlung in diesem Sinne haben sich die
Karlsruher JugenLverbänLe aller Richtungen in seltener Einmütig-
keit zusaiümengetan zur Veranstaltung einer Jugendherbergs-
woche, die vom 17. bis 25. März stattsindcn wird.

Eine öffentliche Sammlung hat Las badische Ministe-
rium des Jnnern in Anerkennung des auten Zweckes bereits gestattet.
Auch in Heidelberg werden die Mitglieder der Iugendverbände
von Haus zu Haus gehen. Da heitzt es dann: Türen und Taschen
weit auf! Es ^ilt dem Wohle unseror Iugend, unserer Zukunft!

DeüffchZ Würde.

^etzt grad' zurzeit, wo an der Ruhr
Wir üm die Freihsit kamen,

Boxt man im Ra^haus zu Berlin
Sich um die Stratzennamem

Zurzeit, wo Velgier und Franzos'
Deutjchland mit Schmach bedrücken,
Hört man in Bars und Kafseehaus
Den Klingklang mit Entzücken.

Jch seh' voraus, wenn unser Rhein
Wird einverleibt den Franzon,

Die Jungherrlein und Jzingfräulein
Sie wcrden dennoch tanzen.

Wir Alten legen uns zur Ruh',
Da Hofsnung nimmer grünet.

Die Zugend ssh' nur immer zu,
Heimst ein, was sie verdienet.

D. KsicisIbevA.

(Wiederholt, da nur iu eincm Teil der gcstrigeu Auslage enthalten.)

pvincmes Berschleieri'ngsversnche.

Erklärungeu des Führers der elsässischen Lozialisien.

Paris, 10. März.

Der halbamtliche „Petit Parisien" Ist offenbar oon siner be-
teiligten Rsgierungsstelle selbst "Leausiragt worden, einige recht
optimlstische „JnLiskretionen" über den Vortrag Poincär«>s im
'Kammerausschutz für auswärtige Angelcgcnheiten am Freftag zu
Legehen, um die öffentliche Meinung bei dem Gedanken zu lasicn:
lorit v:r bieii. Das einzige Positive, was der „Petit Parisien"
ausplaudert, ist, datz man eine rheinische Währunq habe 'chasfen
wollen, jetzt aber glaubt, sie nicht nötig zu haben. Jm übrizen war
der Grundton der Rede Poincaies der, datz er glaubt, bereits die
Dämmerung der Morgenröte zu erblicken.

Ganz anders lauten hie Aeutzerungen von Persönlich-
keiten, die sich rm Ruhrgebiet aufgehalten haben. Was
der Fü-Hrer der clsässischsn Sozialdcmokraten, Grumbach, der aus
dem Nuhrgebiet zurückgekehrt ist, im „Populaire" über ieine E:n-
drücke veröffentlicht, erzänzt die Schilderung Poincaräs. Grumbach
sagt: Die Lage ist ernst. Dabei denle är aber weniger rn die
Zwischenfälle, als an den Zustand des E i se n b ahn w c s c n s
und die Kohlenförderung, sowie an die Schwierigleiton auf
dem Eebiet der Ernährung im Ruhrgebiet, das sich im Zu-
stande tödlicher Lethargie befinse. Zu der Havasmeldung, die die
Zahl der täglich verkehrenden Personenzüge mit 160 und der Eüter-
znge mit 51 angab, Lemerkt Grumbach ironisch, diese Zahlen machten
besonders danm Eindruck, wenn man wisse, datz im Ruhrgebiet in
normalen Zeiten täglich über tausend Zügs verkehrten. Bei jeder
nsuen Besetzung eines Bahnhofs vergrötzerten sich die Schwieriz-
keiten, Zu der Fcststellung der Agentur Radio, Las die Frage der
militärischen Besetzung Essens keinen Widerstand aurgeläst habe
uNd datz diese Passivität einen gcwissen Ueberdrutz oer Be-
völkerung zu verraten scheine,'meint Grumbach, die TrünLe dieser
„Passiaität" seien vielleicht in erster Linie in dem dringenden
Appell der deutschen Behörden, sich jsdsr Kund-
gebung zuenthalten.zu -suchen. Diese „Passtvität" sri fiir
die ganze augenblickliche L-age im Ruhrgebiet kennzeichnenü.

Die Schaden der Auhrbeseßnng sür KMnd.

Amsierdam, 10. März. (Eig. Drahtm.) Bei den holländischcn
Eisenhandelskreisen sind Mitt-eilungen aus dem Ruhr-
gebiet einaegangen, Latz die Vestellungen aus Holland wezsn
der Ruhroesetzung nicht ausgeführt werden können. Dcr
Leitckr eines der grötzten Werke teilt mit, datz alle Liefe-
rungsverträge annulliert werden mützten, wsnn nicht
die holländische Regierung vor Lem 18. März auf diplomatischem
Wege die Möglichkeit schaffe, daß die von holländischen Flrmen im
Ruhrgebiet gekauften Güter ohne irgendwelche Bshinde-
rung durch die französischsn oder Lelzischen BesatzungsbehörLen
nach Holland gefiihrt werden konnten. Nach dem „Allzemeen
Handels-blad" hat das holländische Ministerium bereits den Bund
der Eisenhändler ersucht, ihm eine Aufstellung aller schmebenden
Lieferungsverträge von einiger Bcdcutung einzureichen.' Die hol-
ländischc Regierung will ihr Augenmerk Larauf richten, in dieser
sür Holland so wichtigen Angelegenheit wenn irgend moglich eine
befriedigende Lösllng zu erzielen.

Aeue SchmaOurteile.

Mainz, 10. März. Der Direktor der Reichsbankfiliale in Neu-
stadt (Pfalz), Fritz Rodhaus, der sich geweigert hatte, dem Be-
fehl des Delegierten der Rheinlandkommission, über drn Kassen-
bcstand der ihm unterstellten Bank Auskunft zu erteilen, Folge zu
leisten, wurds von dem französischen Kriegsgericht zuzweiJahren
Gefängnis und 20 Millionen Mark Geldstrafe verurteilt. —
Ferner wurde der Erste Staatsanwalt des bayerischen Land-
gerichts jn Zweibrücken, Ph. Riffel. zu zehn Monaten Ee -
fängnis und 50 Millionen Mark Geldstrafe verurteilt, weil cr
einem Befehl des Delegierten der Rheinlandkommifiion in Zwci-
brllcken, das dortige Landgerichtsgefängnis zwecks. Unterbringung
von Untersuchungsgefangenen der französischen Besatzungsorgane zu
räumen, nicht Folge geleistet- hatte. — Das KriegszLricht in
Werden verurteilte den Prinzen Friedrich zur Lippe zu sieben
Millionen Mark Eeldstrafe, weil er einen Totschlägsr im Besitz hatte.

Mißstimmuna gegen Tirard.

Parie, 10. März. Die „Journöe Jndustrielle" schreibt: Dem
französtschen Oberkommisiar in der Jnteralliierten Rheinlandkom-
mission, Tirard, werde der lsbhafte Wunsch zugeschriebon, seine
Vollmachten auf die besetzten Eebiete des rechten Rhein-
nfers ausgedehnt zu wisien. Es verlautete jedoch auch, datz die
Ansprllche Tirards in gewissen Kreifen auf entschlosiensn Widsr-
stand stotzen. Namentlich werde eingewandt, datz Tirard bei ver-
schiedenen Eelegcnheiten elno ungenügende Festigkeit und
bedauerliche Unkenntnis der wirklichen Strömungen - innerhalb
der rheinischen Bevölkerung Lewiesen habe. Zahlreiche Persönlich-
keiten, die mit dem Oüerkommissariat vor allem in Wirtschafts-
fragen zu tun hatten, seicn auch Ler Ansicht, datz die Umgebung
Tirar-ds nicht auf der Höhe der Situation gewesen sei.

Dle Härten in öer Geireibeumlage.

Verlin, 10. März. Gelegentlich einer Kleinen Anfrage im
preutzifchen Landtag antwortsie Ler Staatskommiffar für die

Volksernährung dem amtliHen Preutzischen Presiedienst zu-

solge: Die Reichsregierung hat die Landesregierungen erincht, Un-
billigkeiten und besonders Härten bei dcr Eetreide-
umlage in Fällen, jn denen landwirtschaftliche Betriebe trotz
ordnungsmätziger Bewirtschaftung mit Verlust arbeiten, m-ittels dcr
Landesreserve nach Möglichkeit zu beseitigen. Diesem Ersnchen
konnte im Freistaat Preutzen mangels zur Verfügung stehenüer
Reserve« uicht in dem, gewünschten Matze entsprochen uerden.

Nachdem aber vom Rsich dem Freistaat Preustsn ZU des" .

Zwecke ein geringer Nachlatz vom Umlagesoll gewayri

sind d-ie mit"der Äusbringung der Ümlage besatzten ,z

lorden, in eine eingehenüe Nachprüfung cer u-

wiesen worden,

dencn Unbilligkeiten und Härt-en vorzuliegen scheinen, cMi
absetzung des Umlage!»

und gegebenenfalls Herabsetzung
Rahmen der versügbaren Mengen herbeizuführen.

ls

Lxroii - I^ucki'ictilsn.

Ors LüciLZsuisoks IVlsisisnsolisst- ^ E

r-llgKvNspoctveretll k>.i:i!cf,irt geZen I. V. O. ukarrb>-^^^s§^

)1it einer xrokcn IlöderrAseL.llNA snästs äieses dloistorsi.

üa es äsn! I'. 8p. V. kslLnxi. <jis xskürclitete Lkorebeillisr ^ SsLÜ!,

usetilluer. Sedoll s>e>en v

sillvullükrci ru 8eI>I.issll. 60R! Ttusetilluer. °-r>c„rr!>e"-'

verse.tiuläete 8tisr einen Klkmeter ivexen Hsoä. äsr >
lllltirullS sibt. Xurr. äarouk prsitt eill I^bwokrstoü von^^o^ ia "sg
SSslloriseben dlittelstürllisr

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Xstr. dlil 2:8 kiir I'koretietlli setit e« in <t>e Dauss.

XrLllkkurt ellersiseti ull.I illllsrtintb von 18 Llivuteo s ^

8etillsse im Lkorrbeinier Heitigtuni, ckis von Osttsrmsvri. ^

XIump erristt ivurcken. Voll lluu llll cvs.r tprnnkkurt po ^ kov
'l'ors tietsll nielit mebr^ Leliiecksriobtsr 8aekrsutlior-d>urll
lliekt bskrieckiFkll. g,g.

8i>ielvereini8llns Xllrtb seKea kvrllssin Keaenkireden
irrvsitsll dlei«tsreebllktstreikell konllte cker Xkivorit ILllrtb 8V
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— Xomct LsIIe zezen buvorlt 1.1.

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NeueBLcher.

H. C1. Kosel: A lb r e ch t D ü r e r. Ein dentfS - - z
Roman aus NürnLergs Blütezcit. Erster Band: Jusend " .„xx -
iabre. Mlt 32 Wicderaaben von Wcrkcn dcs Meisters dev* „

schrift. (Verlag oon Rich. Bong, Bcrlin und LcivsiS-' ?;?ihri6--':kicr^
liegenden ersten Vande schildcrt der Autor aut Grund Ä^-j-il"^

grünüiü-cr O.uellenstudien üie Iugcnd und die Wanberiaüre " q-A

Hier stehen gleichsam als Motto die Worte, die Dürer si?Aschricbi
der Lehrzeit bei seinem Meister Michael Wokgemui "15", ^.viist»- tzst
der Keit verlieh mir Gott F-leist, daß ick wohl lernte." ^

drai'cenden Sehnsüchten nmbraust, zog der kunskbegeistcrte ffahk'!-Igai'

zu ervrobcn. Und i« de" H-».z.

Originalwerken aus der Zcit ihrer Entstehunx- belcben de»

f-st-l^

Verantwortlich für den textlichen Jnhalt:
bera: für den Nnzeigen^ und Ncklamctctl: C. C l a n e r. . a.

' " " G. Holvwarts N a ch f„ Frannu^

Aul- Kr--m°r^,rt

Druck und Verlag: I.

Hauvtstrahc 88.

Cirkus Gray (3. Episode)
Von Feinden umrinqt!

6 Akte mtt LckiU^ I»«1«
und

Fatth als Postmeister

Grotesle in 2 Aktsu- <8 128

Stadttheater.

Montag. 7!4: Die Füdin von Toledo.

Theateraemeinde. Reibe 8.
Dienslaa. 7'X: Wilbejm Tell.
Mittwoch. 7!4: Die beiden Nachti-
aallen.

Donnerökaa, 7!4: Der Tromveter
von Säckinaen.

Freita.q. 7!4: Don Pasanale. M. V.
Samstaa. 7!4: Verliebte Leute.
Miete 8.

HeUch. L68Ze5tSeater IüMjtaüt.

Grobes Saus.

Monta-g: Geschlosten.

Dienst-a-a, 7: Der Fre-ischütz.

Bltttw-och. 7!4: Tieiland.

Donnerotaa. 7: Der Troubadour.

Freitaa. 7: Ur-Faust.

Samstaa, 3: Einlamc Menschen. —
7: Aar nnd Zimmermann.

Sonntaa. 11: Der ferne Klang.

KIelnes S a n s:

Montaa. Dicnstaa und Mitiwoch,
4. 8 und 8: Film: Christvvü Cv-
lumbus und die Entdeckung
Amerikas. — 8: Rausch.

Doune.rstaa. 7: Rausch.

Freitaa. 7: Gluck: Semtvamis,
Maienköniain.. Don Ern-an.

Samstaa. 3!4. 6 und 8:. Filmoor-
führuna der Bolkshochschnle: Der
Hambura-er Safc.n.

Sonntaa, 6!4: Und das Lich- fchei-
net in ber Finsternis.

Neues Ttzeater ^

_V. -V-». Ziaevvff

Mittwoch. 7: Der u.

IFr. V. B.
bis 6858: B. V. B-

8331—8688., ggaffeN-Ä'^'

Samstaa. 7V-: Der W-> L-

iz-r. V. B. 5351-SMbg., H<i>

6671-6778 u. 8221—tAAck>e -
Sonntaa. 714: D«r ^

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M-outaa. 7: Ab. 6 .Stz, B-


B. B.' 3821—4186! B
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kkreitaa. 7: Autz. Miet-s-^r.

Der fidele Baucr- 'A, u. ^il
5751—6808 u. 6S8l^Ml^W'
bis 67681 N V. B-^Z^Halv'K.

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