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Badische Post: Heidelberger Zeitung (gegr. 1858) u. Handelsblatt — 1923 (Januar bis Juni)

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https://doi.org/10.11588/diglit.15611#0932
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Ruhrbilanz und Weltwirlschast.

Von Eeheimem Regierungsrat Dr. Mathies.

UeLer drei Monate sind ins Land gcgangen, seitdem Franzosen
^«nd Belgier ohne Recht und wider Vernunft die Ruhr betraten
/ riud Deutschland zu der einzigen Waffe, die ihm blieb, dem passiven
k Widerstande, griff. Welche Wirkungen hat -dieses Vierteljahr hart.-r
p Probe auf die Wirtschaften Deutfchlands und der Allüerten gehabt?
d Deutschland mutzte bet Beginn seines Widerstandes sich
( fragen, ob die Abschnürung des besehten rom unüesetzten Deutsch-
land für seine Wirtschast tragbar sein würde. Einigd Pessimisten
glaubten die Frage verneinen zu sollen. Tie befür<hteten Kohlen-
i tnappheit, Absatzstockung und Arbeitslosigkeit und meinten, die Ab-
f schnürung werds unsere Wirtschaft am Lebensnerv trefsen. Auch

- in Amerika und England prophczeiten angeschene Volkswirte
s Lem deutschen Widersiande kurze Dauer. 'Die Pessimisten und Pro-
^ pheten haben sich geirrt. Anders ist es gekommen. Wir habrn keinen

Anlatz, die schwersn Opser zu verbergen, welche der Ruhreinbruch
^ zu den gewaltigen Lasten des Versailler Friedensvertrages fügt.
Ks'Die Bedeutung der Ruhr für die gesamte Wirtschaft
^Dcutschlands ist nicht zu überschätzcn. Jm Jahre 1913 betrug
tiidie Steinkohlenförderung der Ruhr rund 19ü Millionen Tonnen —
^78 Prozent der deutschcn Eesamtförderung, die Roheisenerzeugung
f 6,7 Millionen Tonnen — 61 Prozent dsr Gesamtproduktion. Von
dem deutschen Güteroerkehr auf den Eissnbahnen entfällt fast ein

- Drittel auf das Ruhrgebiet. Es ist osfenbar, dag die Abschnürung
t «ines so wichtigen Eliedes dem Gesamtwirtschaftskörper Schaden

zufügen mutz. Die Ausfuhr von Fertigerzeugnissen im Monat März

- ist auf etwa 300 Eolümillionen zurückgegangen; die Einfuhr von
-' Lebensmitteln und Rohstoffen hat bereits im Februar mit 426 Eold-

millionen nicht die Höhe erreicht, welche unsere Mrtschaft unter ge-
funden Verhältnisien erfordert. Das Anwachsen des Papiergeld-
umlaufs auf über fünf Billionen Mark ist eine für uns wie für die
reparationsbedürftigen Allüertcn gleichermatzen bedenkliche Er-
scheinung. kurz, in keiner Weise verbergsn wir die Schäden, welche

- Ler Ruhreinbruch mit seiner Vergeudung wirtschaftlicher Kräfte uns
widcr Willen zufügt. Aber mit Genugtuung können wir anderer-

i.feits feststellen, datz die Lebenskraft der deutschen Wirtschaft auch
^durch drei Monate Nuhrbesetzung nicht hat bedroht werden können.
U-Im besetzten wie im unbesetzten Deutschland stehen Brennstoffe reich-
Wich zur Versiigung. Auch mit Rohstofien wie Wolls, Daumwolle,
^tKautschuk, Leder. Fetten und Oelen sind wir versorgt. Uebsrall
! greifen arbeüsgewohnte und arbeitsfreudige Hände üi die Räder-
k-'Die Arbeitslosenziffer ist nur unbedeutend gestiegen. Durch die

- erfolgreiche Stützung der Mark ist der Teuerungswelle Einhalt ge-
f'iboten worden. Jsder ausländische Besucher Deutschlands, ganz gleich
' wie er im Herzen zu Ruhreinbruch und Widerstand steht, erkennt

heute an, dag Las Schwergewicht ünd die Abwehrkraft an Rhein
und Nuhr sich weit stärter erwiesen, als selbst wohlwoüende Neutrale
und Optimisten angenommen haben.

Welches sind auf der anderen Seite die Wirkungen des
Ruhreinbruchs auf die Wirtschaften der Allüerten, insbeson-
^re Frankreichs und Englands? Die Hüttenindustrie
Loihringcns, Ostfrankreichs, Luxemburgs und der Saar ist auf den
s-Wezug von Ruhrkoks eingestellt. Sie verbrauchte im Jahre 1922
l'etwa 6 Millionen Tonnen deutschen Koks, der anderweit nicht be-
szogen werden kann. Vor der Besetzung gingen arbeitstäglich etwa
' 2800 Woggons Koks von der Ruhr nach Lothringen. Seit der Be-
dfetzung dürften kaum mehr als insgesamt 8000 Waggons in Loth-
dringen angekommen sein. Diese Sachlage hat zur Ausblasung von
^Hochöfen in Lothtingen und Luxemburg tn unerwartetem Ausmatze
f-gefllhrt. Das grotze Eisenwcrk de Wendel beispielsweise hat nur
. noch drei Hochöfen in vollem Betriebe. Kürzung der Arbeitszeit,
^Notstandsarbeiten, Streiks, Preisverdreifachung und Unzusriedenheit
-sind die Folgen des Ruhreinbruchs für die französische Hütten-
chjndustrie. Bezeichnend ist, datz Las Lomits des Forges, welches sine
. der Triebkräfte der Ruhraktion war, heute offensichtlich bemüht ist,
das kostspielige Unternehmen zu liguidieren. Jn den übrigcn
'Jndufirien Frankreichs hat die Ruhrbesetzung starke unnüttelbars
-Folgen nicht gehabt. Aber Textil-, Maschinen- uns Porzellan-

- Jnduftrie, welche ein verhältnismätzig günstiges Geschäftsjahr hinter
.sich haben, beginnen Lber mittelbare Nachteile, über Brennstofs-
-mangel, llnstcherheit des Absatzes und Annullierung von Verträgen
x zu klagen. Vor allem aber erfllllen sie mit gutem Erunde die gewal-
Mgen Unkosten mit Sorge, welche das Ruhrunternehmen dem fran-
! zösiichen Staate bringt. Die unmittclbaren Aufwendungen Frank-

reichs für die Ruhraktion übersteigen 150 Millionen Franken im
Monat. Hierzu kommen dse mittelbaren Kosten sForlfall produk-
. liver Arbeitskräfte usw.), welche schwsr zu schätzen, aber sicher nicht
«iedriger wie die direkten Aufwsndungen sind. Wie sollen diese
-Kosten wieder eingebracht werden? Die stumpfe Behauptung, alles
bezahle der Deutjche, zieht nicht mehr. Zu unjerem Schmerz haben
üwir erleben müssen, ratz die greifbare Rechtsverletzung, welche der
sNuhreinbruch darstcllt, im Auslande wenig Entrüstung erweckt hat.

- Um so bedeutsamer ist es uns daher, festzustellen, datz Lie ganze Welt,
san der Spitze die Eläubigerstaaten Amerika und England, wenig-
sstens oon der unsinnigen Kräfteverschwendung der Ruhrbesetzung

- und dem finanziellen Mitzerfolg des Unternehmens immer mehr
^äiberzeugt werden. Kein oernünftiger Mensch kann verkennen. Latz
sldie Reparationsfähigkeit Deutschlands durch den Ruhr-
ßmnbruch gelitten hat. Auch dem einseüigsten französischen
p^hauvinisten kommen daher Zweifel, ob das Ruhrunternehmen

femals die gewaltigcn Unkosten einbringen kann, welche mit ihm
verbunden sind. Jedem Volkswirte aber ist offenbar, datz, gerade
vom französischen Standpunkte aus gesehen, die letzten drei Monate
wirtschaftlicher und finanzieller Wahnsinn sind. Der jetzt veröffent-
lichte Iahresbericht der Banque de France zeigt die 'finanziellen
Schwierigkeiten Frankreichs. Hat doch der Jahresschlutz zu dem
harten Schritt der Herabsetzung der vom Staat an die Bank zurllck-
zuzahlenden Vorschüsse um 50 Prozent geführt. Wie sollen da ohne
Schädigung des Kredits und der Währung die Ruhrkosten finanziert
wsrden?

Jn England hat sich die Ruhrbesetzung zunächst in verstärkter
Nachfrage nach Kohle und Eisen und dementsprechend in einem
starken Anziehen der Preise geltend gemacht. Jn die anfängliche-
Eenugtuung über diesen Aufschwung der englischen Schwerinduftris
haben sich aber schnell die Klagen dcr weiterverarbeitenden Jndustrie
über die Ausnutzung der Konjunktur durch Bergwsrksbesitzer und
Eisenwerke gemischt. Heute ist man in England sast allzcmsin von
der anfänglich einjeitigen Betonung des Produktionsinteresses abge-
kommen. Man stellt dem Interesse an der Erzeugung gleichwertig
das Jnteresse am Absatz englischer Fertigfabrikate nach Mitteleuropa
gegenllber. Der Wcrt der englischen Ausfuhr nach Deutschland hat
sich im Jahre 1922 gegenüber dem Vorjahre verdoppelb und Lleibt
nur mit etwa 5 Millionen Pfund hinter der Ausfuhr des Jahres
1913 in das damalige grötzere Deutschland zurück. Auch der Anteil
Deutschlands an der Eesamtausfuhr Grotzbritanniens hat sich erholt.
Während der deutsche Anteil im Iahre 1920 nur 1,6 Prozcnt betrug,
ist er im Jahre 1922 bereits auf 5 Prozent gestiegen. Auch Frank-
reich ist trotz seiner Polüik des Hochschutzzolles kei'n zu verachtenoer
Kunde für England. Earne, Gewebe, chemische Erzeugnissc. Papicr-
waren, zubereitete Häute und Felle, Maschinen, Kleineisen- unü
Kautjchukwaren sind im Iahre 1922 in beträchtlichsn Mengen aus
Grotzbritannien nach Frankreich gegangen. Die llnruhe, wslche der
Ruhreinbruch über Mitteleuropa und Frankreich gebracht hat,
gefährdet diese reichen Absatzgebiete Englands, unü
Ler Verlust dieser Märkts würde durch Pflegc anderer Absatzgebiete
nur in sehr geringem Umfange zu crsetzen sein. Beispielsweise
besteht in der ganzen Welt keine Jndustrie melche in der Lage
wäre, die von Deutschland unter dem Ruhreinbruch abgelehntsn
englischen Baumwollgarne und Kammgarne aufzunehmem Weiter
ist nicht auszudenken, wohin die Eewebe, Kleineijenwaren, Häute
usw. gehen könnten, welche England bisher nach Mtteleuropa und
Frankreich versandt hat. Zu diesen Nachteilen tritt^folgendes Be-
denken: Es ist nicht zu bsstreüen, datz die englischen Kolonien den
Teil ihrer Rohstoffe (Wolle. Baumwolle, Kautschuk, Oele, Metalle),
welchen ste bisher nach Mitteleuropa schafften, sonst in der Welt
nicht voll absetzen können. Die durch den Ruhreinbruch bedinqte
SchwLchung der Kaufkraft des europäischen Kontinents verletzt daher
in ganz beträchtlichem Matze die grotzen Absatzinteressen des eng-
lischen Mutterlandes in den Kolonien. Kein Wunder ist es danach,
datz der englische Handel und die englische Jndustrie der Fertig-
fabrikate den Zustand gegenseüiger Zerfleischung der kontincntalen
Wirtschaft mit wachsender Sorge verfolgt. Auch in Jtalidn, Spanien.
Skandinavien und Amerika nimmt die Erkenntnis zu. datz der Nuhr-
einbruch ein schlechtes Eeschäft sür alle Teile ist.

Auf diese Erkenntnis grllndet sich die Hoffnung auf ein baldiges
Ende des Kampfes in dem reichsten und empfindlichsten Wirtschafts-
gebiet Europas. Der Deutschland wider Willen aufgezwungene
Abwehrkampf des pasiiven Widerstandes ist ihm nicht Selüstziveck.
Er soll den Boden schaffen, auf welchem Europa aus dem sinnlosen
Wirtschaftskrieg der lctzten Jahre, der zu einer Dauerkrise der Welt-
winschaft gefllhrt hat. zu einer erträglichen Regelung für alls Teile
gelangen kann. Nehmen wir die letzten Anzeichen sörtschreüender
Erkenntnis und verstärkten Verständigungswillens auf beiden Seiten
als günstige Vorboten für eine baldige Veendigung oes wirtschaft-
lichen und finanziellen Wahnsinns an der Ruhr. Abschlietzcn aber
möge diese rein wirtschaftliche Betrachtung mit einer allgemeinen
Erwägung. Wie im Einzelleben gibt es auch im Leben der Völker
Dinge, die nicht allein aus dem Gesichtswinkel von Esld und Ee-
schäft betrachtet werden können. Hierzu gehört Deutschlands Wider-
stand an Rhein und Ruhr. Jeder, ob Deutscher oder Ausländer, der
das Eefllhl für das hohe Eute der Freiheit nicht verloren hät, wird
daher auch aus diejem Grunde einen Abschlutz der Rnhrakiion
wünschen, der wahrsn Frieden für alle Teile bringt.

Wucher.

Der Deutsche Jndustric- und Handelstag hat bei
den zuständigen Stellen lebhaflesten Widerspruch " "

„ ... . .. .. .pruch erhoben gegen die

dem Neichsrat auf Erund des Äotgesctzes vom 24. Februar d- Js.
vorgelegten Verordnungsentwürfe uber Preistreiberei, Ein- und
Ausfuhr, Handelsbeschränkungen, Notstandsverordnungen, Preis-
prüfungsstellen, Auskunftspflicht sowie Entwürfe einer Wucher-
gerichtsverordnung, ferner einer Verordnung über den Verkehr mit
Vieh »nd Fleisch sowie Handelserlaubnis. Neben einer Rcihe svn-
stiaer gewichtiger Bedenken hat der D. I. u. H- T. vor allem leb-
haftesten Widerspruch erhoben gegen 8 1 des Entwurfs einer Ver-
ordnung über Notstandsvcrsorgung, der den Ecmeinden geraüezu
ungeheuerliche Befugnisse gebcn soll, da man ihnen das Recht zu-
erkennen will, sür bestimmte handel- und gewerbetreibende Vor-
schriften über Fiihrung ihrer Betriebe, den Erwerb, den Absatz, die
Preis« und die Buchführung zu erlassen, in prioate Lieferungsver-
trüge einzutreten, den Handel mit bestimmten Gegenständen in dis

Hand zu nehmen, Auskunft llber Lieferungsoerträae zu uerlang--.
und die Benutzung der Betriebsmittel der Unternehmungen mr i
zu beanspruchen. Wenn auch die Durchführung dieser Matznaq.
an die vorherige Zustimmung der obersten Landesbehörde gern
ist, so bietet diese Beschränkung bei der einseitigen wirtschaftsi »»
lichen Zusammenstellung gewisier Gemeindeverlretungen .E
desbehörden nach Ansicht des D. I. u. H. T. keinerlei Eewahr-al^
Latz hiex nicht Ilebergriffe vorkommen, die für das Wirtschaftsie
sowohl vom wirtschaftlichen Slandpunkt der Unternehmungen
auch vom volkswirtschastlichen Gesichtspunkts aus gesehen, gera ^
katastrophal werden können. Ferner wandte sich der D. F- u- ^
gegcn 8 12 des Entwurfs einer Preistreibereiverordnung, oer >
Einlegung eines Rechtsmittels nicht vorsieht. Wenn auch
ständlich eine strenge Vestrasung der des wirklichen Wuchers^
sührten Personen durchaus notwendig ist, ist es jedoch sehr ltag "
ob unter allen llmstänoen eine Gefängnissteafe zu verhängen
gegen die Urteile keinerlei Berufung eingelegt werden kann.

D- I. u. H. T. sprach daher die dringendo Forderung aus, datz
endgültige Veschlußfasiung über die VerorLnungsentwürfe
hinausgeschoben wird, bis Handel uud Jndustrie Eelegeno-^
haben, ihre Wünsche und Fordcrungen cingehend vorzutragen o»'. ^
der grötzte Teil des neu zu regeludea Stofses bisher in u>e ^
nungen und Eesetzen festgelegt war, welche häufig Anlatz zu ^
haften Klagen seitens der Wirtschaftskreise geaeben haben. .mu . >
ist es mögüch, eine vernünftige und den Wirtschastsverhalinui
Rechnung tragende Regelung diejer wichtigen Fragsn zu.errem- -
falls eine solche Regelung im gegenwärtigen Zeitpunkt uvery- e
in Frage kommen soll-

Str ZachgrupNenMungen am SamStag.

1. Textilwaren-Fachgruppe: VersammlungsrauM.

Erotzer Saal (1 Treppe) der „Harmonie", Theaterstratze.

10 Uhr vormittags pünktlich. Vorsitzender: Herr Ernst P
zeller ,. F. Aug- «chulz, Karlsruhe. Tagesoronung: a) ^
gemätze Behandlung der Belange des Bezirksvereins .Baoen
Reichsbund des Texüleinzelhandels; b) jatzungsgemätze Be-
luna der Velange im Bezirksverein Baden des Verban--o2
Wüschegeschäfte und Wüscheyersteller; o) der Kampf um besiere
ditionen. Ref.: Herr A. Alsberg - Mannheim; ck) Organisa- .
arbeit im Textileinzelhandel. Ref-: Herr VerliandsLirektor «1-- >.^
o) Verschiedenes. — Diese Fachgruppensitzung ist gleichZeitrg
gliederoersammlung des Bezirksvereins Baosn des Neichsbunse^
Textileinzelhandels, sowie des Bezirksvereins Baden des Vero
deutscher Wäschegeschüfte und Wäschehersteller. «-,en.

2. Fachgruppe Lebensmittel, Feinkost und D r o »
Versammlungsraum: Grotzer Saal der „Harmonie", Theaterstr o
Veginn 2 Uhr nachm. pünktlich. Vorsitzenoer: Herr F- A' <s,i>nutz-
Heidelberg. Tagesordnung: a) Die nötige Einheitssront >m ..
mittelhanoel in organisator.scher und wirtschaftlicher H.nstchi.

Herr Berbandsdirettor Steinel; b) besteht eine normaie^
eine Nolmarktlage im Lebensmittelhandel. Ref.: F-^

ae i... ...

Heidelberg:^«) üie Erfahrungsn in der Zuckerwirtlchaft -

A. Lanf'

, :r c)uaerwiri>»-ast 162--/^

Nef-: Herr Verbandsdirektor Steinel; ck) die Kleinaroeü '
örtlichen Fachgruppen. Ref.: Herr Syndikus Weftphal-^
ruhe; s) allgemeine Ausfprache. „„-^aum:

3. Fachgruppe sür Tabakwaren. Versammlungsr ^

Kleiner Saal (1 Treppe) der „Harmonie", Thcaterstratze- B ^
10 Uhr vormittags pünktlich. Tagesordnung wird im Sitzung
ausgegeben. samM»

4. Fachgruppe für -Schuh- und Lederwaren. .2^ je",

sammlungsraum: Damenzimmer (1 Treppe) der eierr

Theaterstratze. Beginn 10 Uhr vorm. pünktlich- Vorsitzender-
Hermann Freyheit - Karlsruhe. Tagesordnung: a) Der
beschafsungspreis als Erundlage der Kalkulaüonf d) Liel»

und Zahlungsbedingunaen der Fabrikanten und Grossisteni ci
ventionsmatznahmen; ü) allgemeine Aussprache. « -1 euch»

5. Fachgruppen für Haus- und Küchengeräte.B ^
tungsartikel, Eisen- und Stahlwaren. Vsrsammlung--
Eartensaal (Parterre) der „Harmonie", Theaterslr. Beginn .
nachmittags pünktlich- Vorsitzender: Herr Karl Barüer-
heim. Tagesordnung: a) Pretsberechnungsmeihode im MM^G's.rs-
Einzelhandel; b) Verkaufsbedingungen der Lteferanten:
verstcherungsfragen. ck) Derschiedenes: e) die Beleuchtungsgc!
Badens und ihre Stellung zum Reichsfachverbano. -

6. Fachgruppen für P a p i e r- und Schreibwa ^"hivnie"-

u. >>". ^> »I- t c »>>" »1 r r > » - ec-11-monie -

sammlungsraum: Earderobenzimmcr (Parterre) der »N"«^nder:
Tbeaterstraste. Becünn 16 llbr normillnns niinktlickl. ^-^uNgssa^

Theaterstratze- Veginn 10 llhr vormittags pünktlich.

Herr K n a u tz - Karlsruhe. Tagesordnung wird im

bekannige^eben. i. a ^ g r ^ ^ ^ _ oerbunden mü der Tagung^

badischen Ortsgruppen des Deutschen. Möbelfachverbande-.
sammlungsraum: Kl. Saal ( 1 Treppe) Ler „Harmonie .
stratze. Beginn 2 Uhr nachmittags pünktlich. Borsitzen^ ' ^ -,er
Jablonsky (Fa. Ios. Reis Söhne) Heidclberg. a) Tag o
Badischen Ortsgruppen des Deutschen Nköbelfachverbandes. -
grützung der Teilnehmer durch den Borsitzenden H^^Ä .r-fs^choer»
2. Aussprache des Landesvorsitzenden des Deutschen Mooeii
bandes Herrn Jos. R e i s - Mannheim. 3. Kassenbericht oes ^
Werner E a l l e r. 4. Entlastung des Vorstandes. 5.

Vorstandes (8 9 der Satzungen). 6. Iahresbeitrag 1023
b) Niickblick und Ausblick im Äöbelhandel. Res-: Herr^Ios. Ar-
Mannheim: o) Aktuelle Tagessragen. Res.: Herr -syndi
Curt Schwab - Mannheim.


-

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äer vierte 2ollM ivsgell oEsllsiobtliebor VllAlallbivUrcliAkoit vom Ooriobt niobt vereicüxt wiircl .
Lin 2ense äer Oe^onpsrtei orklürts äaboi, er rvärs „mit Reäensrii-tsll eillxevviokslt" woräou. viss 8«-
sobab tvilcveiso ulltor VervellällNA vpn krüber bsi uns besestäktixt xovvssolloll KllZestelltsii.

^Vss mu6 äiv Lollkllrrvnr vor äem 8isbkeuvrull^8patent kür eiuo Ooebaebtunix bsben, äaü sie
solobe VVexv xebt, um es ru stürv.ellf

Oiv V^ellsiobkellsi-llllA unä siobrirtiFö killriebtllllbsn äürken nnr iu Orlläsberäsll unsoros kabri-
katos Vorcvellällllß: ülläell. XVir vorkolAell RatolltvorletLllllASll mit allsr 8obürko.

Okllv Rokle! — Okll« Oss! — Okoe llolr! — LilliKsle keuvrullL äer Wvlt!

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