Goldschmied, E. [Sammler] [Editor]; Joseph Baer & Co., Buchhandlung und Antiquariat <Frankfurt, Main> [Editor]
Manuscripte, Incunabeln, Drucke des XVI. Jahrhunderts aus süddeutschem fürstlichen Besitz: Incunabeln aus dem Besitze des Herrn Dr. K. ; Manuscripte, Incunabeln u.a. aus dem Besitze des Herrn Generaldirektors E. Goldschmied in Trnava, darunter Handschriften von mittelhochdeutschen Rittergedichten, der Renner des Hugo von Trimberg mit 120 Miniaturen, ... ; 6. Oktober 1930 — Frankfurt a. M., 1930

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VERLÄG VON JOSEPH BÄER & CO., FRANKFURT a. M.

DIE ILLUMINIERTEN

HANDSCHRIFTEN UND EINZELMINIATUREN

DES MITTELALTERS UND DER RENAISSANCE
IN FRANKFURTER BESITZ

HERAUSGEGEBEN VON GEORG SWÄRZENSKI
BEARBEITET VON ROSY SCHILLING

GROSS 4° (34X24,5 cm), 307 SEITEN TEXT

MIT ZWEI AUTOTYPIEN UND 85 LICHTDRUCKTAEELN,
DAVON FÜNF IN FARBENLICHTDRUCK

IN EINER HÄLBLEINWÄNDMÄPPE / NUR IN 300 NUMERIERTEN
EXEMPLAREN IN DEN HÄNDEL GEGEBEN

PREIS RM. 60.—

Enthält die Beschreibung von 244 illuminierten Handschriften und Einzelminiaturen des
9.—16. Jahrhunderts aus dem Besitze der Frankfurter Bibliotheken, Museen und Privat-
sammlungen. Viele sind von grosser Bedeutung, wie der berühmte DANTE-Codex, Illustra-
tionen von ATTAVANTE, BOURDICHON, BENING, HERMANN WYNRICH VON WESEL,

GLOCKENDON, GIULIO CLOVIO u. a.

Von der Jury der deutschen Buchkunststiftung unter die
50 bestgedruckten Bücher des Jahres 1929 ausgewählt.

„Im Verlage Joseph Baer & Comp, in Frankfurt erschien in einer einmaligen Auflage von
300 Exemplaren ein prächtig ausgestattetes Werk mit Lichtdruck- und Farbtafeln; die
illuminierten Handschriften und Einzelminiaturen des Mittelalters und der Renaissance in
Frankfurter Besitz herausgegeben von Georg Swarzenski, bearbeitet von Rosy Schilling.
Es ist erstaunlich, welche hohe Anzahl von teilweise sehr bedeutenden Bilderhandschriften
von der Karolinger Zeit bis zur Spätrenaissance hier zur allgemeinen Kenntnis gebracht

wird....." (Belvedere 1929, S. 318).

„Bei Wiedergabe von Miniaturen in Lichtdrucken besteht stets die Gefahr, dass die Bilder
kalt und nüchtern werden, doch zeichnen sich die Wiedergaben dieser Publikation sehr zum
Vorteil gegenüber manchen anderen kürzlich erschienenen durch Nuancenreichtum und auch
eine gewisse Wärme aus. Recht gut gelungen sind auch die fünf farbigen Tafeln. Was nun den
Text betrifft, den R. Sch. den einzelnen Handschriften und Einzelblättern beigegeben hat,
so gebührt ihr volles Lob. Mit grösstem Fleiss hat sie die Beschreibungen angefertigt und
ihnen alle nötigen Angaben über Masse, Provenienz, Schriftform, Einband, Inhalt, Literatur
gewissenhaft beigefügt. Die kunsthistorische Bearbeitung zeugt von grossem Wissen und
jahrelanger Hingabe....." (Cicerone, Sonderheft Kunstliteratur III Oktober 1929).

Druck von Q. Otto, Heppenheim (Bergstr.).
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