Vorbemerkung.
Ueber den ersten Theil des vorliegenden Katalogs brauche
ich nicht viele Worte zu verlieren. Es dürfte genügen, wenn
ich darauf hinweise, dass die Meister, welche darin vertreten
sind, zu unseren anerkanntesten gehören. Da die Werke aus
verschiedenem Besitz stammen, so ist der Umstand erklärlich,
dass die verschiedensten Richtungen repräsentirt sind und somit
auch den verschiedensten Geschmacksrichtungen Rechnung ge-
tragen ist.
Was den Schöpfer der Gemälde etc. betrifft, die den zweiten
Theil bilden, so dürfte es allgemein interessiren was eine unserer
vornehmsten Kunstzeitschriften vor Kurzem über denselben mit-
theilte. Die „Zeitschrift für bildende Kunst“ (E. A. Seemann,
Leipzig und Berlin) Heft 6 vom März 1900 schreibt: „Die
Radirung, welche diesem Heft beigegeben ist, entstammt dem
Nachlass des 1897 zu München in dürftigen Verhältnissen ver-
storbenen Amerikaners Sion Wenban. Schon diese kleine
Arbeit zeigt auf den ersten Blick die Meisterhand. Die Einfachheit,
die sich in der Wahl des Motivs und in der ganzen Ausführung
offenbart, und mit der hier die stärksten Wirkungen erzielt
wurden, ist ganz erstaunlich. Welche Sonne z. B. zeigt die
Landschaft. Und trotz aller Vorzüge ist diese Arbeit keineswegs
die beste, die der rastlose Künstler geschaffen. Es ist tief zu
beklagen, dass ihm selbst nicht der von aussen kommende Lohn
seines Strebens geworden ist. Er hat Zeit seines Lebens jede
Art der Reklame verachtet, er erschien in seinem gleichgültigen,
ruhigen Abwarten des Glückes und Ruhmes, auf die sein freund-
liches Herz stets hoffte, ebenso sehr als Künstler wie — leider —
Ueber den ersten Theil des vorliegenden Katalogs brauche
ich nicht viele Worte zu verlieren. Es dürfte genügen, wenn
ich darauf hinweise, dass die Meister, welche darin vertreten
sind, zu unseren anerkanntesten gehören. Da die Werke aus
verschiedenem Besitz stammen, so ist der Umstand erklärlich,
dass die verschiedensten Richtungen repräsentirt sind und somit
auch den verschiedensten Geschmacksrichtungen Rechnung ge-
tragen ist.
Was den Schöpfer der Gemälde etc. betrifft, die den zweiten
Theil bilden, so dürfte es allgemein interessiren was eine unserer
vornehmsten Kunstzeitschriften vor Kurzem über denselben mit-
theilte. Die „Zeitschrift für bildende Kunst“ (E. A. Seemann,
Leipzig und Berlin) Heft 6 vom März 1900 schreibt: „Die
Radirung, welche diesem Heft beigegeben ist, entstammt dem
Nachlass des 1897 zu München in dürftigen Verhältnissen ver-
storbenen Amerikaners Sion Wenban. Schon diese kleine
Arbeit zeigt auf den ersten Blick die Meisterhand. Die Einfachheit,
die sich in der Wahl des Motivs und in der ganzen Ausführung
offenbart, und mit der hier die stärksten Wirkungen erzielt
wurden, ist ganz erstaunlich. Welche Sonne z. B. zeigt die
Landschaft. Und trotz aller Vorzüge ist diese Arbeit keineswegs
die beste, die der rastlose Künstler geschaffen. Es ist tief zu
beklagen, dass ihm selbst nicht der von aussen kommende Lohn
seines Strebens geworden ist. Er hat Zeit seines Lebens jede
Art der Reklame verachtet, er erschien in seinem gleichgültigen,
ruhigen Abwarten des Glückes und Ruhmes, auf die sein freund-
liches Herz stets hoffte, ebenso sehr als Künstler wie — leider —


